Werde Mitglied beim 1. FC Kaiserslautern e.V.

Noch kein Vereinsmitglied beim 1. FC Kaiserslautern e.V.?

Dann wird es höchste Zeit. Um der seit Jahren stagnierenden Mitgliederzahl etwas Aufschwung zu verleihen, haben wir uns etwas ganz Besonderes für euch einfallen lassen.

Getreu dem aktuellen Motto  „Nur zusammen sind wir Lautern“ unterstützen wir die T-Shirt-Aktion der Ultragruppe „Pfalz Inferno“ beim Pokalspiel in Halle.

Die ersten 50 Neu-Mitglieder erhalten von uns, der Perspektive FCK e.V.,  das Aktionsshirt als Willkommensgeschenk.

Was müsst ihr dafür tun?
  • Kommt nach Halle und sprecht einen der T-Shirt Verkäufer auf die Mitgliederaktion an.
  • Füllt den bereitliegenden FCK-Mitgliedsantrag aus und haltet ein Ausweisdokument zum Datenabgleich bereit.
    Alternativ kann der Mitgliedsantrag auch hier heruntergeladen werden.
Was bringt euch eine Mitgliedschaft beim FCK?
  • Teilnahme an den Jahreshauptversammlungen des Vereins
  • Volles Stimm- und Mitspracherecht (ab 16 Jahren),  beispielsweise bei der Wahl des Aufsichtsrates
  • Persönlicher Mitgliedsausweis
  • Kostenloses Mitgliedermagazin
  • Ticket-Vorkaufsrecht
  • Jährliche Geburtstagskarte

Neben den hier aufgelisteten Vorteilen hat die Mitgliedschaft beim FCK eher einen ideellen Wert. Zum einen unterstützt ihr euren Verein finanziell, zum anderen drückt ihr mit eurer Mitgliedschaft eure Verbundenheit zum 1. FC Kaiserslautern e.V. aus.

Wie hoch ist der Monatsbeitrag?
Jugendliche Mitglieder bis zum 18. Lebensjahr 3,– Euro
Mitglieder ab dem 18. Lebensjahr 5,– Euro
Rentner ab dem 65. Lebensjahr oder gegen Vorlage des Frührentner Ausweises 3,– Euro
Schüler, Studenten und Auszubildende gegen Vorlage des entsprechenden Nachweises 3,– Euro
Schwerbehinderte (nur bei Ausweis Vorlage) 3,– Euro
Familienbeitrag (für einen oder beide Elternteile mit mindestens drei minderjährigen Kindern) 12,50 Euro
Einmalige Aufnahmegebühr 1 Monatsbeitrag

Wir trauern um Klaus Knecht

Wie wir erst heute erfahren haben ist Klaus Knecht, langjähriges FCK Vereinsmitglied, ehemaliger Direktor des Amtsgerichts Kaiserslautern, Richter a.D. am Landgericht Kaiserslautern, sowie den Amtsgerichten Wolfstein, Lauterecken, Grünstadt, Rockenhausen und Kusel in der vergangenen Woche im Alter von 77 Jahren verstorben.

Wir haben Klaus Knecht im Rahmen der Arbeit im Satzungsausschuss erlebt und haben dabei einen Verfechter der Grundsätze Recht, Ordnung, Ehrlichkeit und gegenseitige Wertschätzung kennen gelernt. Sein enormes Fachwissen kam ihm während und auch außerhalb der Sitzungen des Satzungsausschuss natürlich sehr zur Hilfe, um juristische Sachverhalte darzustellen.

In vielen Jahren half er, unter anderem als Mitglied des Ehrenrates des 1. FC Kaiserslautern e.V., Vorständen und Mitgliedern der Gremien des Vereins mit juristischem Sachverstand zur Seite zu stehen.

Auch wenn er zuletzt kein Mitglied des 1. FC Kaiserslautern e.V. mehr war, so verkörperte er alle Tugenden, die man so gerne mit diesem Verein verbindet.

Wir, die gewählten Mitglieder des Satzungsausschusses, alle Mitglieder des Vereins Perspektive FCK e.V. und sicher auch alle Mitglieder des 1. FC Kaiserslautern verlieren einen guten Freund und hilfsbereiten Menschen aus unserer Mitte.

Den Angehörigen der Familie drücken wir unser tiefstes Beileid aus. Möge Klaus Knecht in Frieden ruhen.

Überraschende Wende. Der 1. FCK sagt nun doch #BILDnotwelcome

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich dazu entschlossen nun doch nicht an der Badge-Aktion „Wir helfen“ teilzunehmen.

Die Kernaussage auf der Webseite des Vereins lautet:

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen mussten die Verantwortlichen des FCK feststellen, dass es in dieser Sache inzwischen leider nicht mehr um das Thema Hilfe für Flüchtlinge geht, sondern nur noch um die Haltung der Vereine zu einzelnen Medien. Daher hat sich der 1. FC Kaiserslautern nun entschlossen, nicht wie ursprünglich geplant mit dem entsprechenden Badge, sondern mit dem klassischen Logo des Partners Hermes aufzulaufen. Der FCK reagiert damit auf die Tatsache, dass durch die öffentliche Diskussion die eigentliche Botschaft in den Hintergrund gerückt ist.

Nachdem wir heute vormittag noch unserer Enttäuschung in einem Beitrag Ausdruck verliehen haben, freuen wir uns nun doch sehr über diesen Sinneswandel.

Wir danken den Verantwortlichen beim 1. FC Kaiserslautern für diese 180 Grad Drehung und freuen uns auf das Auswärtsspiel in München.

Vielen Dank!

Perspektive FCK enttäuscht über die Teilnahme des 1. FCK an der Aktion „Wir helfen“

Am 16. September 2015 forderte die Interessengemeinschaft „Unsere Kurve“ alle Bundesliga Vereine auf, an der Aktion „Wir helfen“ nicht teilzunehmen, da hierdurch von der BILD-Zeitung die Flüchtlingshilfe instrumentalisiert wird und sich die Redaktion der Zeitung hinter dem Deckmantel der Flüchtlingshilfe versteckt obwohl sie in den Wochen und Monaten zuvor heftig an der Schraube zur Eskalation gegen die Flüchtlinge gedreht hat.

Aktuell haben sechs Vereine angekündigt, das bisherige Badge des Premium-Partners Hermes nicht gegen das „Wir helfen“ Badge mit dem Logo der Bild-Zeitung auszutauschen. Die Zweitligavereine

  • FC St. Pauli
  • Union Berlin
  • 1. FC Nürnberg
  • SC Freiburg
  • VfL Bochum
  • MSV Duisburg

weigern sich, an der freiwilligen Aktion der DFL teilzunehmen. Der Zweitligist MSV Duisburg wird sogar in einem Sondertrikot auflaufen bei dem der Trikotsponsor auf seinen Werbeaufdruck verzichtet und stattdessen „Refugees welcome“ zu lesen sein wird.

Perspektive FCK enttäuscht über die Teilnahme des 1. FCK an der Aktion „Wir helfen“ weiterlesen

Bundestreffen Unsere Kurve am 10. + 11. Januar in Bielefeld

Unsere KurveAm vergangenen Wochenende fand in Bielefeld das erste Bundestreffen der IG Unsere Kurve in diesem Jahr statt. Im Vordergrund stand bei der zwei Tage dauernden Konferenz die Frage, welche fanpolitischen Themen in diesem Jahr bearbeitet werden sollen. Ausgangspunkt der Diskussion dazu war die Analyse der nötigen und vorhandenen personellen und zeitlichen Ressourcen. Einfluss auf die Themenfindung hatten auch die Erfahrungen der Vergangenheit in Bezug auf erfolgsversprechende Möglichkeit, tatsächlich bestimmte Fanbelange zugunsten der Fans positiv zu verändern.

Zunächst war angedacht, sich auf maximal zwei Kernthemen zu beschränken, weil die Erkenntnis gereift war, die Arbeit zu fanpolitischen Themen an realistische Rahmenbedingungen anzupassen und eine Politik der kleinen Schritte zu wählen. Es zeigte sich aber schnell, dass die Vielfalt der Interessen und potenziellen Themen nicht soweit zu reduzieren war. Ein Vorankommen in bestimmten Fragen erschien nur dort möglich, wo interessierte und aktive Mitarbeit zu verzeichnen waren.

Nach einer sachlichen und ausgewogenen Debatte kristallisierten sich folgende Schwerpunkte heraus, die in diesem Jahr als Arbeitsprogramm verabschiedet wurden. Eine große Rolle spielt immer wieder die Sportgerichtsbarkeit des Verbandes. Hier gibt es vor allem im Zusammenhang mit Sanktionen für negatives Zuschauerverhalten neben fehlender Transparenz auch eine zunehmende Unverhältnismäßigkeit, die dringend einer Veränderung bedarf. Auch deshalb, weil sich die vom Fußballverband wohl erwarteten „Erfolge“ in keinster Weise eingestellt haben. Um den Sinn dieser Maßnahmen zu hinterfragen, wurde einen Fahrplan erstellt, der einzelne Arbeitsschritte beinhaltet und der zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher vorgestellt wird.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt in diesem Jahr wird die bereits angelaufene Lobbyarbeit auf politischer und polizeilicher Ebene sein, denn gerade das oft harte und überzogene Eingreifen der Polizei sorgte nicht selten für Kritik in den Fanszenen. Ziel ist, gegenüber Vertretern aus der Politik und der Polizei noch intensiver herauszuarbeiten, dass die Art und Weise der an den Tag gelegten Maßnahmen, ob ausführend durch die Polizei oder gestaltend durch die Politik, den Nerv der Fangemeinde nicht trifft.

Ein wichtiges Thema wird in diesem Zusammenhang die Entwicklung und Etablierung einer Willkommenskultur für Fußballfans bei Auswärtsspielen sein, sowohl bei der An- und Abreise wie auch vor Ort in der Stadt und rund um den Stadionbesuch. Die Absicht, gemeinsam die Bedingungen für auswärtsfahrende Fans zu verbessern, war ein zentrales Anliegen der letztjährigen Regionalkonferenzen, deren Ergebnisse im Sommer vorgestellt werden sollen.

UK_Treffen_Bielefeld_2015_1In kleinen Arbeitsgruppen sind zu den genannten Themenfeldern neben organisatorischen Grundlagen zunächst Strategien zum Vorgehen und der inhaltlichen Ausgestaltung entwickelt worden, die ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt detaillierter vorgestellt werden.

Im Rahmen des Bundestreffen gab es auch einen informellen Austausch mit Vertretern von Pro Fans, die zeitgleich in Bielefeld tagten. Inhalt dieser Gespräche waren die jeweils geplanten Aktivitäten in diesem Jahr, die sich zum Teil thematisch überschneiden werden. In bewährter Form wird die informelle Zusammenarbeit zwischen Pro Fans und der IG Unsere Kurve auch in diesem Jahr fortgesetzt. Gesprochen wurde in Bielefeld auch über einen möglichen dritten Fankongress zu Beginn des nächsten Jahres. Bis Ende Februar findet innerhalb der Organisationen dazu noch einmal eine Bestandsaufnahme und Überlegung statt, in welcher Form eine solche Veranstaltung wieder durchgeführt werden kann.

Das nächste Bundestreffen wird am 1. Mai in Frankfurt am Main stattfinden.

Stellungnahme zum Satzungsausschuss

Satzung_FCK_Symbol1Nach der Pressemeldung des 1. FCK vom 9. Oktober 2014  (veröffentlich am 10. Oktober 2014) hatten die gewählten Mitglieder des Satzungsausschusses (SA) nachgefragt, wer diese Pressemeldung verfasst und veröffentlicht hat, da diese gegen die Geschäftsordnung verstößt („Über Art und Umfang der offiziellen Verlautbarungen des Ausschusses gegenüber den Mitgliedern und der Öffentlichkeit entscheidet der Ausschuss durch Beschluss.“). Innerhalb des SA, der am Abend vorher getagt hatte, war diese Pressemeldung nicht besprochen oder gar beschlossen worden. Des Weiteren wird in der Pressemeldung angedeutet, dass die geplanten Satzungsänderungen aufgrund „handwerklicher Fehler“ verschoben werden müssten, was so nicht den Tatsachen entspricht.

Auf die Nachfrage kam am 14. Oktober eine Antwort von Prof. Rombach, in der er alle Mitglieder des SA darum bittet, auf Schuldzuweisungen zu verzichten und zum Wohl des Vereins nach vorne zu schauen. Leider wurde aber die Frage nicht beantwortet, wer die Pressemeldung verfasst und veröffentlicht hat, warum gegen die Geschäftsordnung verstoßen und die Pressemeldung nicht mit den Mitgliedern des SA abgesprochen wurde und warum der SA grundlos in der Öffentlichkeit immer wieder schlecht dargestellt wird.

Die beiden Stellungnahmen von Klaus Knecht (Brief 1Brief 2) haben diese Problematik auch schon aufgezeigt.

Mittlerweile wurde die Einladung zur JHV versandt, in der wieder auf „handwerkliche Mängel“ eingegangen wird.

Um unsere Sicht der Dinge klar zu machen und die Sache intern zu klären, hatten wir noch einmal die wesentlichen Geschehnisse zusammengefasst, unsere Fragen erneut gestellt und um die Beantwortung bis zum 29. Oktober gebeten. Leider ist bis heute, 2. November 2014, keine Antwort erfolgt.

Da der SA seit nunmehr fast einem Jahr bei Veröffentlichungen oder Äußerungen von Seiten des FCK in einem schlechten Licht dargestellt wird, haben wir (die gewählten Mitglieder des SA) uns nun entschlossen, unsere Sicht der Dinge zu veröffentlichen.

Veröffentlichung des FCK vom 10. Oktober

Einen Tag nach unserer Sitzung wurde von Seiten des FCK die folgende Meldung veröffentlicht:
„Nachdem das Registergericht Kaiserslautern den Eintrag einer Satzungsänderung abgelehnt hat…“ Stellungnahme zum Satzungsausschuss weiterlesen

Brief von Klaus Knecht

Fussball - 1. FC Kaiserslautern - Jahreshauptversammlung 2012 1. FC KaiserslauternAuch wenn die Stellungnahme von Klaus Knecht (Direktor des Amtsgerichts Kaiserslautern im Ruhestand, Mitglied des Ehrenrats des 1. FCK bis 2011) erst gestern veröffentlicht wurde, hat er uns heute erneut einen Brief per Fax zukommen lassen. In einem Telefonat bat er darum, diesen ebenfalls zu veröffentlichen. Dieser Bitte kommen wir hiermit nach. Möglicherweise ergeben sich hierdurch neue Sichtweisen oder es werden Dinge ein wenig deutlicher, die bislang im Dunkeln lagen.
Das Original-Fax findet sich hier

Liebe Mitglieder, Freunde, Fans u. Unterstützer des 1. FCK,

zur Ehrenrettung des Satzungsausschusses muss ich einer weiteren Darstellung widersprechen, welche FCK-Verantwortliche verbreiten (z.B. Stefan Kuntz und Prof. Rombach in Interviews Nrn. 14 u. 16 „In Teufels Namen“) mit der Folge, dass Mitglieder des Ausschusses fälschlich in Misskredit gebracht werden.
In erster Linie geht es um den Vorwurf des Verstoßes gegen die Vertraulichkeit. Die Herren müssten doch wissen, dass die Mitgliederversammlung im vorletzten Jahr die Öffentlichkeit der Sitzungen des Satzungsausschusses mit großer Mehrheit beschlossen, das heißt eine eingeschränkte Öffentlichkeit nur für Mitglieder. Daran, an dieser Vorgabe, hält sich dieser Ausschuss. Wie kann ich bei dieser Sach- und Rechtslage „Vertraulichkeit“ postulieren und einfordern? Gelten Beschlüsse des höchsten Vereinsgremiums, der Mitgliederversammlung, nichts mehr? Die von allen Mitgliedern vereinbarte Vertraulichkeit (so Kuntz) konnte es gar nicht geben, weil sie gegen den Willen der Mehrheit der MV verstoßen haben würde u. an dieser „Geschäftsgrundlage“ (so Prof. Rombach) gibt es entgegen der Ansicht des Herrn Professors nichts zu ändern. Darüber hinaus halte ich es für gut und befruchtend, dass der Ausschuss für die Mitglieder, u. nur für diese; sonst ist ja niemand zugelassen – öffentlich tagt. Denn so können sich die interessierten Mitglieder des Vereins einen Eindruck von der Arbeitsweise u. der Qualität des Ausschusses verschaffen. Da es nichts Vertrauliches zu besprechen gab u. gibt u. die zugelassenen Zuschauer frei in ihrer Entscheidung sind, insbesondere nicht zum Schweigen „vergattert“ werden können, schadet es weder dem Verein noch den Verantwortlichen noch den Mitgliedern des S.Ausschusses, wenn Teilergebnisse, aber auch Auseinandersetzungen sachlicher, auch persönlicher Art an die Öffentlichkeit gelangen. Der Verein soll ja lebendig u. in seiner Vielfalt erscheinen u. nicht in „Vertraulichkeit“ Schweigen u. diplomatischen, die Mitglieder düpierenden Worthülsen ersticken.

Auch die Darstellung der Vereinsoberen Kuntz u. Prof. Rombach, „einige wenige Mitglieder“ (des Satzungsausschusses) hätten in der Jahreshauptversammlung „gegen ihre eigenen Beschlüsse argumentiert“ (Prof. Rombach), „entgegen der Absprache“ (so Stefan Kuntz in seinem Interview), stimmt nicht. Da wir uns hinsichtlich der Prozentzahl für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht einigen konnten (die Mehrheit war für 5%, die Minderheit für 3%), habe ich seinerzeit vorgeschlagen, dies die Mitgliederversammlung entscheiden zu lassen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen u. in der MV praktiziert. Leider haben die Mitglieder keine Entscheidung für 3% oder 5% getroffen u. das Problem an den Ausschuss zuückverwiesen. Es kann daher nicht die Rede davon sein, einige Satzungsausschuss-Mitglieder hätten sich abredewidrig verhalten oder gar gegen ihre eigenen Beschlüsse votiert.

Stefan Kuntz denkt öffentlich über „Sinn u. Zweck eines solchen Gremiums“ (gemeint ist der Satzungsausschuss) nach (so in seinem Interview), „unter diesen Umständen“ (so Kuntz), Umstände die nicht der Realität entsprechen.

Ich frage mich auch, aber im Hinblick auf die mir unerklärliche Tendenz, den Satzungsausschuss zu diskreditieren u. ihm durch die Unterstellung „handwerklicher Fehler“ die Existenzsberechtigung zu entziehen.
Ich habe daraus die Konsequenz gezogen. Es war eine Frage der Ehre.

Gez. Klaus Knecht,
ehemaliges gewähltes Mitglied des Satzungsausschusses.

Soweit das Fax von Herrn Klaus Knecht.

Stellungnahme zur PM Satzungsausschuss des 1. FCK vom 10.10.2014

Fussball - 1. FC Kaiserslautern - Jahreshauptversammlung 2012 1. FC KaiserslauternMit Befremden haben wir am Freitagabend die Pressemitteilug des 1. FC Kaiserslautern gelesen. Diese Mitteilung verstößt gegen die Geschäftsordnung des Satzungsausschusses. Wir haben den Verein diesbezüglich um eine Stellungnahme gebeten, die leider bisher nicht erfolgt ist.

Stattdessen erreichte uns die folgende Stellungnahme von Klaus Knecht, der vor der letzten Sitzung des Ausschusses von seinem Amt als gewählter Vertreter zurückgetreten ist.

Das Original der Stellungnahme findet sich hier

Nachfolgender Text entspricht dem Original:

Die Angaben der FCK-Führung in der „Pressemitteilung“ vom 9.10.2014 sind irreführend und unzutreffend. Falsch ist die Behauptung, das Registergericht habe „den Eintrag einer Satzungsänderung abgelehnt“. Richtig ist, dass lediglich die Zahl 2/3 in Artikel 2 Abs. 6 beanstandet wurde (richtig: 3/4), ein Versehen, das auch dem letztendlich zuständigen Antragsteller, den mir unbekannten Anwaltsnotar des 1. FCK aus Heidelberg unterlaufen ist.
Das Registergericht des AG K’lautern hat mir heute, 13.10.14, noch einmal bestätigt, dass die vom Satzungsausschuss vorgelegte Arbeit rechtlich korrekt u. daher nicht zu beanstanden war.
Eine sofortige Eintragung scheiterte lediglich daran, dass der vom Antragsteller vorgelegte Satzungsentwurf etliche Abschreibfehler aufwies, die alleine auf die Verantwortlichkeit der Verwaltung des FCK basieren und vom Büro des vorlegenden Anwaltsnotars in Heidelberg nicht bemerkt worden sind.

All‘ das habe ich der Vorstandschaft des FCK frühzeitig und schriftlich mitgeteilt. Trotzdem wird in der Pressemitteilung eine falsche Darstellung verbreitet.
Falsch ist auch die Behauptung, das Registergericht habe auch Artikel 4 beanstandet (Stimmrecht Minderjähriger); richtig ist, dass der Anwaltsnotar darin ein Problem gesehen hat, im Gegensatz zum Amtsgericht.
Die Regelung in Art. 9 Abs. 6 u. 7 orientiert sich an der strengen Vorschrift des §32 BGB u. der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu diesem rechtsstaatlichen Problem.
Selbst die Bundesligisten Dortmund u. SC Freiburg haben dies in ihren jetzigen Satzungen nicht erkannt u. daher nicht korrekt gelöst.

Leute, die es besser zu wissen glauben (Pressemitteilung: „Hinweise von anwaltlicher und notarieller Seite“) und sonstige Bedenkenträger mögen sich mal konkret äussern, was sie auszusetzen haben, damit man ihnen ernsthaft u. sachlich entgegnen kann. Eine nebulöse Unkerei halte ich für Wichtigtuerei.
Offensichtlich hat sich der kaum zur Hälfte anwesende Satzungsausschuss in der Sitzung vom 9.10.14 vom Vorstand und Aufsichtsrat überrumpeln lassen, der Überprüfung ihrer Arbeit durch „externe Experten“ für Vereinsrecht zuzustimmen.
Dazu bestand u. besteht überhaupt kein Anlass, denn der Ausschuss war u. ist kompetent besetzt, mit Personen, die fachkundig sind und denen das Wohl des FCK am Herzen liegt.
Auf die „externen Experten“, denen ich, wenn sie denn kommen, gern auf den Zahn fühlen werde, bin ich gespannt.
Dass der Satzungsausschuss einen „Beschluss“ gefasst habe (mit dem er sich quasi selbst entmündigt, ein unglaublicher Vorgang), halte ich für eine Mär, unabhängig davon, dass der Ausschuss an diesem Tag mangels ordnungsgemäßer Besetzung garnicht beschlussfähig war.
P.S. Den Vorwurf „handwerklicher Mängel“, noch dazu erhoben von Leuten, die vom Fach nichts verstehen, halte ich für eine ganz persönliche Beleidigung der Mitglieder des SA.

Gez. Klaus Knecht,
Direktor des Amtsgericht in Ruhe
Ehemaliges gewähltes Mitglied des Satzungsausschusses

Soweit der Wortlaut der Stellungnahme des ehemaligen Kollegen im Satzungsausschuss Klaus Knecht.
Hinweis: Die Annahme, dass der Satzungsausschuss bei seiner Sitzung am 9. Oktober 2014 nicht beschlussfähig war ist nicht korrekt. Anstelle der beiden entschuldigten Mitglieder des Aufsichtsrats Frenger und Theis erschien Herr Rombach, wodurch die Beschlussfähigkeit gewährleistet wurde.

 

Gez. Charlotte Basaric-Steinhübl, Philipp Adam, Jochen Grotepaß, Christian Schmidt, Sebastian Münzenmaier, Christian Systermans (gewählte Vertreter des Satzungsausschusses)

Fandialog mit SPD-Innenpolitikern zum KSC Spiel

FCK_vs_KSC_2014-2015_Suedtribuene_02Vor und nach dem Südwest-Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, die wir als „Perspektive FCK e.V.“ grundsätzlich ablehnen. Gerade diese Auseinandersetzungen haben ein großes, mediales Interesse erzeugt, was sich voraussichtlich auch in den kommenden Plenarsitzungen des Landtags in Rheinland-Pfalz fortsetzen wird. Da man sich nach dem 1. Fandialog mit Mitgliedern des Innen- und Sportauausschusses der SPD-Landtagsfraktion im April dieses Jahres darauf verständigt hatte, bei besonderen Vorkommnissen möglichst zeitnah den Dialog zu suchen, kam es am vergangenen Freitag zu einem kurzfristig angesetzten Gespräch, bei dem neben einem Fanvertreter des 1. FCK, Vertretern der Perspektive FCK und „normalen Allesfahrern“ auf Seiten der Politiker neben Mitgliedern des Innenausschusses, des Sportausschusses der SPD Landtagsfraktion auch der Staatssekretär im Innenministerium Günter Kern und zwei Vertreter aus der Polizeiabteilung im Innenministerium teilnahmen.

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Vereinsmitglieder erfolgreich mit Protest gegen „Viagogo“ – 1. FCK beendet Partnerschaft mit umstrittenem Ticketanbieter

vianogo_2011-04-05Gute Nachrichten für alle Fans des 1.FC Kaiserslautern e.V.: Der 1.FCK hat die kürzlich ausgelaufene Zusammenarbeit mit der umstrittenen Internet-Ticketbörse „Viagogo“ beendet – und folgt damit einer Empfehlung der letztjährigen Mitgliederversammlung. Dort hatte sich die Mehrzahl der anwesenden Vereinsmitglieder für einen Antrag aus Reihen der Perspektive FCK und damit gegen eine Verlängerung des Vertrages ausgesprochen.
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Interessengemeinschaft von Mitgliedern des 1. FC Kaiserslautern