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		<title>Interview: Wochenblatt Kaiserslautern</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 10:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Mitglied Sebastian Scheffler stand dem Kaiserslauterer &#8220;Wochenblatt&#8221; für Fragen über die Perspektive FCK zur Verfügung. Den kompletten Artikel könnt ihr nun auch auf unserer Seite nochmals nachlesen.
&#8220;Wir wollen uns stellen und Tacheles reden&#8221; &#8211; nach der Heimspiel-Niederlage gegen Hoffenheim stellte der FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Rombach eine Außerordentliche Mitgliederversammlung in Aussicht. Die Vereinsversammlung ist für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unsere Mitglied Sebastian Scheffler stand dem Kaiserslauterer &#8220;Wochenblatt&#8221; für Fragen über die Perspektive FCK zur Verfügung. Den kompletten Artikel könnt ihr nun auch auf unserer Seite nochmals nachlesen.</em></p>
<p><strong>&#8220;Wir wollen uns stellen und Tacheles reden&#8221; &#8211; nach der Heimspiel-Niederlage gegen Hoffenheim stellte der FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Rombach eine Außerordentliche Mitgliederversammlung in Aussicht. Die Vereinsversammlung ist für den 9. Mai terminiert. Dabei soll die verkorkste Saison im Kreis der Vereinsmitglieder aufgearbeitet werden. Vorausgegangen war das Engagement einiger Vereinsaktivisten, die den Wunsch nach einer Aussprache an Aufsichtsrat und Vorstand herangetragen hatten. Einer der Akteure, die sich für die Zukunft des Lauterer Traditionsvereins engagieren, ist die „Perspektive FCK“, eine Vereinigung von Mitgliedern des 1. FC Kaiserslautern. Über die Intention der Initiative sowie die aktuelle FCK-Situation spricht Sebastian Scheffler.</strong></p>
<p>Von Andreas Erb</p>
<p>Nein, das Wort „Herzblut“ soll in diesem Artikel nicht erscheinen. Sebastian Scheffler winkt ab. Herzblut? Zu oft bemüht wurde diese Vokabel seit der furiosen FCK-Aufstiegskampagne vor zwei Jahren. Abgedroschen, abgenudelt und ausgelutscht. Überhaupt: Nicht überall, wo Herzblut draufstand, war auch wirklich Herzblut drin. Aber trotzdem: Bei Scheffler ist das anders. Herzblut ist ihm nicht abzuerkennen. Auch wenn er nicht darüber redet. Oder gerade deswegen. Denn er lässt Taten sprechen. Scheffler ist nämlich in der Fanszene des 1. FC Kaiserslautern ein echter Aktivposten. Gewählter Fanvertreter, Vereinsmitglied und Sprecher der „Perspektive FCK“.</p>
<p>Jene Initiative, die „Perspektive FCK“, hatte in der Woche vor dem Spiel gegen Hoffenheim die Bitte um eine Außerordentliche Mitgliederversammlung an die Vereinsführung gegeben. „Wir haben um eine Aussprache gebeten, um alles aus der Welt zu räumen, was da so rumschwirrt“, meint Scheffler. „Innerhalb von 24 Stunden hatten wir eine positive Rückmeldung.“ Direkt nach Saisonende soll es zu eben dieser Aussprache in Form einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung samt FCK-Aufsichtsrat und Vereinsvorstand kommen. Bei der „Perspektive FCK“ handelt es sich um einen Zusammenschluss von rund 75 FCK-Vereinsmitgliedern, die sich innerhalb des Vereins vernetzt haben. Scheffler gibt sich pragmatisch: „Es werden nicht mehr oder weniger Tore geschossen, ob es uns gibt oder nicht.“ Entsprechend richtet sich der Fokus der Initiative auch nur bedingt auf das Spielgeschehen. Vielmehr möchte man das Vereinsleben gestalten sowie die Interaktion zwischen Abteilungen, Mitgliedern und Vereinsführung fördern. Der „Perspektive FCK“ geht es um strukturelle Fragen. Ein weiteres Anliegen: Der Erhalt des Stadionnamens „Fritz-Walter-Stadion“ als Alleinstellungsmerkmal in Deutschland.</p>
<p>Initialzündung für die „Perspektive FCK“ waren die existentiellen Herausforderungen, denen der Verein noch vor wenigen Jahren gegenüberstand. Scheffler erinnert sich an „die Krise vor Stefan Kuntz“ und die damalige Erkenntnis, dass es an einer Institution mangelt, die in schwierigen Zeiten die Stimmen der Mitglieder zu einem Statement bündelt. „Stefan Kuntz hat den Verein gerettet, aber vor ihm hat es massive Probleme gegeben. Und irgendwann wird es auch eine Zeit nach Stefan Kuntz geben. Das Ziel ist also, die Strukturen im Verein so zu gestalten, dass die Mitglieder nachhaltig die Möglichkeit haben, neben der Jahreshauptversammlung sich in das Vereinsgeschehen einzuklinken“, beschreibt Scheffler die Gedanken, mit denen die „Perspektive FCK“ 2009 gegründet wurde. Man wolle eine offene Diskussionskultur in den Verein tragen: „Die Intention ist, konstruktive Kritik zu üben und Dinge, die schief gelaufen sind, offen anzusprechen.“ Denn im Vereinsleben, insbesondere im ehrenamtlichen Bereich der Mitglieder, erkennt Scheffler einerseits einen gewissen Modernisierungsstau und andererseits großes Potential, das es zu wecken gilt. „Unser oberstes Ziel ist die Mitgliedergewinnung für den 1. FC Kaiserslautern“, sagt Scheffler. In einer breiten Mitgliederbasis sieht Scheffler auch ein Stück Zukunftsfähigkeit für den 1. FC Kaiserslautern.</p>
<p>Also hatte die „Perspektive FCK“ 2009 ein Mitgliederkonzept erarbeitet. „Das wurde auf der Jahreshauptversammlung mehrfach erwähnt.“ Das Konzept schlägt Ideen vor, die die Vereinsmitgliedschaft attraktiver machen sollen, beispielsweise durch exklusive Aktionen für FCKMitglieder, seien es Autogrammstunden oder spezielle Merchandisingartikel. Die Umsetzung laufe langsam, meint Scheffler, lediglich im Ticketing seien bereits ein Vorkaufsrecht für Mitglieder und Dauerkartenbesitzer verankert sowie eine Umstellung auf Online-Kauf realisiert worden. Aktuell verfolgt die „Perspektive FCK“ das Projekt, in der Vereinsstruktur eine eigene Fanabteilung zu etablieren, um „das Interesse der sogenannten passiven Mitglieder im Verein stärker vertreten zu können“.</p>
<p>Ein entsprechender Antrag an die Vereinsführung ist gestellt. Es geht der „Perspektive FCK“ darum, die Fankultur zu stärken, Beteiligungsforen zu schaffen und Gestaltungsmöglichkeiten zu institutionalisieren &#8211; im Sinne aller Fußballfans und Vereinsmitglieder, die selbst nicht aktiv am Spielbetrieb teilnehmen, sich aber in das Vereinsgeschehen einbringen möchten. Mit diesem konstruktiven Geist blickt Scheffler auch auf die Außerordentliche Mitgliederversammlung am 9. Mai. Vertreter der „Perspektive FCK“ wollen dort Fragen stellen, um kritische Themen aufs Tableau zu bringen und Antworten für die Zukunft zu finden. Dabei nennt Scheffler vier Themenblöcke: die Transferpolitik, die Jugendarbeit, Personalentscheidungen sowie die finanzielle Konstruktion des Vereins. Scheffler fragt beispielsweise: „Mit wie viel Risiko geht man in die Zweite Liga? Und wäre eine erneute Reduzierung der Stadionmiete im Fall eines Verbleibs in der Zweiten Liga notwendig?“</p>
<p>Der Fanaktivist gibt sich kritisch. In seiner Kritik jedoch bleibt er moderat. Es geht ihm und der „Perspektive FCK“ nicht um Revolution. „Es geht um die Sache“, meint er. Es geht nicht um Personen. Es geht einzig und allein um den Verein. Es geht ausschließlich um die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern. Zugegeben: Auch das klingt ein wenig abgedroschen. Ein bisschen wie die Vokabel „Herzblut“. Ob er und die „Perspektive FCK“ ihrem eigenen Anspruch gerecht werden? Das wird sich zeigen. Am 9. Mai.</p>
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		<title>Interview: Der Betze brennt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 18:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanabteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Mitglieder Alexander Schmitt und Christian Systermans standen dem Online-Magazin &#8220;Der Betze brennt&#8221; für ein Interview über die beantragte neue Abteilung &#8220;Fans und fördernde Mitglieder&#8221; zur Verfügung. Das komplette Interview könnte ihr nun auch auf unserer Seite nochmals nachlesen.
Am Montag wurde beim 1. FC Kaiserslautern die Gründung einer Fanabteilung beantragt. Wir sprachen mit Christian Systermans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unsere Mitglieder Alexander Schmitt und Christian Systermans standen dem Online-Magazin &#8220;Der Betze brennt&#8221; für ein Interview über die beantragte neue Abteilung &#8220;Fans und fördernde Mitglieder&#8221; zur Verfügung. Das komplette Interview könnte ihr nun auch auf unserer Seite nochmals nachlesen.</em></p>
<p>Am Montag wurde beim 1. FC Kaiserslautern die Gründung einer Fanabteilung beantragt. Wir sprachen mit Christian Systermans und Alex Schmitt von der „Perspektive FCK“ über die Hintergründe, Vorteile und Ziele einer solchen Abteilung.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Für die nicht so tief im Thema steckenden FCK-Fans, stellt Euch doch bitte kurz vor. Wer ist die Perspektive FCK und was macht Ihr so?</p>
<p><strong>Christian Systermans: </strong>Die Perspektive FCK ist ein Zusammenschluss von Vereinsmitgliedern des 1. FC Kaiserslautern. Obwohl unsere Gründung erst zwei Jahre zurückliegt, konnten wir uns schon mehrfach aktiv ins Vereinsleben einbringen (siehe Hintergrund links; Anm. d. Red.) und zeigen, dass engagierte Fans einen Fußballverein auch heute noch mitgestalten und zu etwas besonderem machen können. Doch nichts bleibt für die Ewigkeit, deshalb möchten wir hier die Basis für eine nachhaltig positive Entwicklung des FCK legen&#8230;</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> &#8230; und wollt nun die Fans auch organisatorisch im Verein verankern und habt einen Antrag auf Gründung einer neuen Abteilung gestellt.</p>
<p><strong>Systermans:</strong> Genau, wobei wir eben das Ziel verfolgen, den derzeit als „passives Mitglied“ definierten Personen eine, im Sinne des Vereins und des Mitglieds, richtige und vollwertige Unterstützung geben möchten. Mittel- und langfristig ist die Zielsetzung sicherlich, den Mitgliedern, die in erster Linie als Fans den Verein unterstützen wollen, die Vorteile zukommen zu lassen, die ihnen zustehen. Daneben ist eine Abteilung innerhalb eines Vereins immer auch die organisatorische Einheit, die Personen und Institutionen aufnimmt und ins Vereinsleben integriert. Gerade durch die Anzahl der Mitglieder wird mit Nachdruck auf die Wichtigkeit dieses Personenkreises hingewiesen. Solange die Anzahl der „passiven Mitglieder“ eher im Dunkeln liegt, kann dieses Potential auch nicht genutzt werden. Zukünftig ist die Abteilungsgröße dieser neu zu gründenden Abteilung dann sicherlich beeindruckend. Auch um gegenüber zukünftigen Entscheidungen, wie zum Beispiel der Ausgliederung oder anderen Investorenthemen, eine klare Position im Verein zu vertreten.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Warum ist das aus Eurer Sicht mit der aktuellen Vereinstruktur nicht möglich?</p>
<p><strong>Alex Schmitt:</strong> Die derzeitige Struktur ist sehr unübersichtlich. Man muss in eine Abteilung (z.B. Fußball, Basketball, Running; Anm. d. Red.) eintreten und angeben, ob man dies als aktives oder passives Mitglied tun möchte. Ob man dann aber wirklich aktiv für den FCK gegen den Ball tritt, wird gar nicht überprüft. Kritisch sehen wir zudem, dass die Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern eine Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Mitgliedern überhaupt nicht vorsieht, was bei dem vorhersehbaren Mitgliederzuwachs in den kommenden Jahren für weitere Probleme sorgen wird. In der neuen Abteilung möchten wir deshalb alle Mitglieder vereinen, die beim FCK nicht aktiv Sport treiben, und ihnen mehr Möglichkeiten einräumen, am Vereinsleben teilzunehmen und sich zu engagieren. Da bisher auch weder das Mitgliederkonzept noch die benötigte Reform der Abteilung Fußball umgesetzt wurden, war es für uns eine logische Konsequenz, jetzt den Antrag für die Fanabteilung zu stellen.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Was ist überhaupt eine Fanabteilung? Welche Ziele sollen damit erreicht werden?</p>
<p><strong>Systermans:</strong> Eine Fanabteilung soll die Identifikation mit dem Verein vergrößern, die Fans aktiv einbinden und die Mitglieder sollen merken, dass sie ihren FCK mitgestalten können und nicht fremdbestimmt werden. Mit den bereits erarbeiteten Erfolgen, hier ist beispielsweise auch das Vorkaufsrecht beim Ticketing zu nennen, konnten wir für die Mitglieder schon einiges erreichen. Das Interesse daran spiegelt sich auch im stetig ansteigenden Mitgliederzuwachs wieder. Gleichzeitig werden die anstehenden Herausforderungen aber immer komplexer, weshalb wir nun den nächsten Schritt gehen und die Aufgaben in einer unabhängigen, nur dem Allgemeinwohl des Vereins untergeordneten Fanabteilung bündeln wollen. Zahlreiche andere Vereine haben uns vorgemacht, wie sinnvoll dieser Schritt ist.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Du sprichst es an: Welche wichtigen Beispiele gibt es von anderen Vereinen?</p>
<p><strong>Systermans:</strong> Das bekannteste Beispiel ist wohl der HSV Supporters Club, der es durch jahrzehntelange Arbeit geschafft hat, die mit 70.000 Mitgliedern größte Fanabteilung in Europa zu werden. Weitere nennenswerte Fanabteilungen, die sich in den letzten Jahren gegründet haben und eine vorbildliche Arbeit leisten, sind der Schalker Fan-Club Verband oder die BVB-Fanabteilung. In Dortmund haben die fördernden Mitglieder zum Beispiel fast komplett in Eigenregie das wirklich sehenswerte Vereinsmuseum „Borusseum“ aufgebaut &#8211; was ja auch bei uns in Kaiserslautern ein aktuelles Thema ist.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Manchmal wird über die starken Fanabteilungen aber auch negativ berichtet, Beispiel Hamburger SV. Was haltet Ihr diesen Kritikern entgegen?</p>
<p><strong>Schmitt:</strong> Die Berichterstattungen, gerade über den HSV Supporters Club, sind natürlich nicht immer positiv. Das liegt daran, dass viele Funktionäre regelrecht Angst vor kritischen Fans haben: Manager denken bei den meisten Vereinen nur kurz-, höchstens mal mittelfristig. Den Fans hingegen ist wichtig, dass sie sich auch in zehn Jahren noch mit ihrem Verein identifizieren können &#8211; und dass es den Verein dann überhaupt noch gibt, also keine Harakiri-Aktionen getätigt werden. Dass gerade der Supporters Club im Geschäftsjahr 2010/11 für das positive Finanzergebnis des HSV gesorgt hat, wird von den Kritikern gerne unter den Tisch gekehrt. Es würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, aber wer sich näher mit dem Supporters Club beschäftigt, wird schnell dessen grandiose Verdienste rund um den HSV erkennen.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Zurück zum FCK: Welche Vorteile würden sich im Vergleich zur aktuellen Situation ergeben?</p>
<p><strong>Systermans:</strong> Durch die neue Abteilung würden die rund 17.000 Vereinsmitglieder viel besser strukturiert. Die als „passiv“ eingestuften Mitglieder werden gebündelt, sie erhalten gleichzeitig mehr Rechte und mehr Vorteile. Wer bisher vielleicht immer den Eindruck hatte, selbst nicht viel bewegen zu können, soll dazu nun ermutigt werden. Im kleinen Rahmen wird das bereits durch die Fanvertretung oder auch durch uns von der Perspektive FCK praktiziert, aber um mehr Fans zu erreichen, sind bessere Strukturen nötig. In persönlichen Rückmeldungen wird uns immer wieder mitgeteilt, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich für den FCK engagieren möchten &#8211; im Grunde genommen sind die positiv verrückten Fans doch das wahre Kapital dieses Vereins.</p>
<p><strong>Schmitt:</strong> Festhalten sollte man auch, dass wir zwar hauptsächlich, aber nicht nur die Fans der Bundesliga-Fußballmannschaft ansprechen wollen. Eine Fanabteilung verstehen wir als Unterstützung für den ganzen Verein und möchten damit auch die anderen Sportarten ansprechen. Nicht umsonst trägt die beantragte Abteilung den Zusatz „Fördernde Mitglieder“, was ausdrücklich auf den Gesamtverein und nicht nur die Fußballer bezogen ist.</p>
<p><strong>Systermans:</strong> Fördernde Mitglieder bedeutet dabei auch nicht, dass man als passives Mitglied lediglich zahlt, sondern sich auch aktiv in das Vereinsleben mit einbringen kann. Denn ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer kann kein Verein, egal ob in der Kreisklasse oder in der Bundesliga, überleben. Gleichzeitig soll die neue Abteilung zur ersten Anlaufstelle für alle Anliegen von FCK-Anhänger werden und den Mitgliedern Vorteile bieten wie bevorzugtes Ticketing oder exklusive Fanartikel. Als eine der wesentlichen Aufgaben sehen wir in diesem Zusammenhang auch die Erhöhung der Mitgliedszahlen an.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Wie stehen die Verantwortlichen dort der Gründung einer Fanabteilung gegenüber?</p>
<p><strong>Schmitt:</strong> Stefan Kuntz hat selbst schon mal die Gründung einer Fanabteilung als möglichen Schritt in die Zukunft der Fanarbeit beim FCK genannt &#8211; damit dürfte wohl alles gesagt sein. Trotzdem müssen wir noch viel Aufklärungsarbeit leisten und deutlich machen, dass eine Fanabteilung weder eine Opposition innerhalb des Vereins noch einen Haufen von blinden Abnickern darstellt. Es liegt an uns Fans, was wir aus den vorhandenen Möglichkeiten machen. Und wenn durch eine Fanabteilung die Arbeitsabläufe optimiert und mit der Mitgliederzahl auch die Einnahmen erhöht werden können, muss das doch eigentlich jeder gut finden, oder? Finanziell würde der Verein von einer aktiven Fanabteilung jedenfalls profitieren, ein Minusgeschäft wäre nicht zu erwarten.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Aber bringt dieser Antrag in der jetzigen sportlichen Situation nicht unnötig noch zusätzliche Unruhe in den Verein? Warum wird er gerade jetzt gestellt?</p>
<p><strong>Schmitt:</strong> Also zunächst mal beeinflussen solche vereinspolitischen Dinge die Mannschaft aus unserer Sicht nullkommanull, deswegen fällt kein Tor mehr oder weniger. Wir sind wie schon gesagt ohnehin mehr an einer langfristigen Perspektive für unseren Verein interessiert, unabhängig vom aktuellen Abstiegskampf. Deshalb haben wir auch schon seit längerer Zeit intern die Gründung einer neuen Abteilung vorbereitet. Dass der Antrag gerade jetzt gestellt wird, ist daher eher dem Zufall geschuldet, wir waren einfach soweit. Nichtsdestotrotz möchten wir durch den Antrag zum jetzigen Zeitpunkt aber auch unsere Verbundenheit mit dem Verein dokumentieren und zeigen, dass wir auch und gerade in schweren Zeiten gewillt sind, uns nach Kräften für den FCK zu engagieren.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Wie läuft die Sache nach Abgabe des Gründungsantrags jetzt formal weiter?</p>
<p><strong>Systermans:</strong> Nachdem wir den Antrag beim Verein eingereicht haben, muss der Vereinsrat nun über die Gründung entscheiden. Wir gehen davon aus, dass innerhalb der kommenden vier Wochen eine, sicherlich positive, Entscheidung fallen wird. Anschließend wird es zu einer ersten Abteilungsversammlung mit allen interessierten Mitgliedern kommen, auf der die weiteren Formalitäten geregelt werden. Im Rahmen des Gründungsantrags haben bereits die ersten 31 Vereinsmitglieder den Antrag gestellt, in die neue Fanabteilung zu wechseln. Wer sich uns anschließen möchte, findet in den nächsten Tagen einen Wechselantrag zum Download auf unserer Internetseite http://www.Perspektive-FCK.de oder kann diesen bei Heimspielen im Fritz-Walter-Stadion am Stand des „Pfalz Inferno“ ausfüllen.</p>
<p><strong>Der Betze brennt:</strong> Danke für das Gespräch und viel Erfolg bei Euren weiteren Aufgaben!</p>
<p><em><strong>Ab sofort könnt ihr den Wechselantrag im Stadion an den Ständen des &#8220;Pfalz Inferno&#8221; und der &#8220;Frenetic Youth&#8221; hinter der Westtribüne ausfüllen oder direkt <a href="http://www.perspektive-fck.de/files/wechsel_fanabteilung.pdf">hier</a> herunterladen.</strong></em></p>
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		<title>Perspektive FCK beantragt Gründung einer neuen Abteilung</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 11:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fanabteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Perspektive FCK hat heute beim Vereinsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. die Gründung einer Abteilung ‚Fans und fördernde Mitglieder‘ beantragt.
Durch die Gründung der Abteilung soll die Organisation und Repräsentation der passiven Mitglieder des 1.FC Kaiserslautern e.V., insbesondere aller Fans, Fanclubs und aller sonstigen fördernden Mitglieder verbessert werden.
Das Ziel der Abteilung ist das aktive Einbringen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Perspektive FCK hat heute beim Vereinsrat des 1. FC Kaiserslautern e.V. die Gründung einer Abteilung ‚Fans und fördernde Mitglieder‘ beantragt.</p>
<p>Durch die Gründung der Abteilung soll die Organisation und Repräsentation der passiven Mitglieder des 1.FC Kaiserslautern e.V., insbesondere aller Fans, Fanclubs und aller sonstigen fördernden Mitglieder verbessert werden.</p>
<p>Das Ziel der Abteilung ist das aktive Einbringen von Ideen und Projekten in das Vereinsleben, um eine stärkere Integration der passiven Mitglieder in den Verein zu erreichen und so, gerade in der jetzigen schwierigen Zeit, zu einer noch stärkeren Identifikation der Mitglieder mit dem 1.FC Kaiserslautern e.V. beizutragen.</p>
<p>Die Abteilung wird bestrebt sein, ehrenamtliche Helfer zur Unterstützung aller anderen Abteilungen des 1.FC Kaiserslautern e.V. zu gewinnen. Weiterer Zweck der Abteilung soll die Mitgliederwerbung und -betreuung sowie die Akquisition von Spenden sein.</p>
<p>Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Antragstellung in keinem Zusammenhang mit der sportlichen Situation oder irgendwelcher oppositioneller Handlungen steht. Vielmehr ist dieser Schritt seit längerem geplant, da wir die Gründung einer Abteilung für alle passiven Mitglieder als wichtigen Grundstein für unsere anderen Projekte, wie das Mitgliederkonzept oder geplante Satzungsänderungen sehen.</p>
<p>Wenn auch ihr euch aktiv in das Vereinsleben einbringen und uns bei unseren Projekten, wie dem Mitgliederkonzept, dem Aufbau der neuen Abteilung oder dem Erarbeiten einer neuen Vereinsatzung unterstützen möchtet, dann meldet Euch einfach per <a href="mailto:info@perspektive-fck.de">E-Mail</a> bei uns.</p>
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		<title>Interview: Paranoid</title>
		<link>http://perspektive-fck.de/blog/?p=129</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 07:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Mitglied Alexander Schmitt stand dem Pfalz Inferno, für dessen Fanzine “Paranoid” für ein Interview zur Verfügung. Das komplette Interview könnte ihr nun auch auf unserer Seite nochmals nachlesen.
In dieser und der letzten Ausgabe des Paranoids berichteten wir schon mehrfach über die Aktionen der Perspektive FCK. Vor etwas mehr als einem Jahr stellte sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unser Mitglied Alexander Schmitt stand dem Pfalz Inferno, für dessen Fanzine “Paranoid” für ein Interview zur Verfügung. Das komplette Interview könnte ihr nun auch auf unserer Seite nochmals nachlesen.</em></p>
<p>In dieser und der letzten Ausgabe des Paranoids berichteten wir schon mehrfach über die Aktionen der Perspektive FCK. Vor etwas mehr als einem Jahr stellte sich die Faninitiative über ein Interview auf „Der-Brennt-brennt“ den FCK Fans vor. In den zurückliegenden 12 Monaten hat sich einiges getan. Im Mitgliederbereich des 1.FCK scheint sich etwas zu bewegen, eine neue Fanvertretung wurde gewählt und unser Stadion trägt immer noch den Namen von Fritz Walter. Wir nutzen an dieser Stelle die Gelegenheit, mit einem der Gründungsmitglieder der Perspektive FCK über die bisherige Arbeit der Gruppe zu sprechen. Die Paranoidredaktion wünscht euch an dieser Stelle schon mal viel Spaß beim Lesen!</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Hallo Alex, schön, dass du uns heute für unsere Fragen zur Verfügung stehst. Bevor wir näher ins Detail gehen, berichte doch bitte erst einmal, um was es sich überhaupt bei der Perspektive FCK genau handelt? Es gibt mit Sicherheit einige FCK Fans, denen euer Name kein Begriff ist.</p>
<p><strong>Alex:</strong> Hi, diese Frage ist ganz simpel zu beantworten. Bei der Perspektive FCK handelt es sich um einen Zusammenschluss von Mitgliedern des 1. FC Kaiserslautern e.V.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Aus welchem Grund kam es zu diesem Zusammenschluss?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Der Grundgedanke ein neues Fanbündnis zu gründen, liegt schon eine ganze Weile zurück und stammt eigentlich aus den Reihen der Ultras in Kaiserslautern. Dort machten sich einzelne Mitglieder zunächst Gedanken über den Sinn und die Ziele einer Ultrabewegung. Fahnen schwenken, Lieder singen, Spruchbänder und Choreographien basteln ist schön und gut, jedoch wollte man das Hauptaugenmerk, nämlich der Verein und die verantwortungsvolle Führung eines solchen, wieder mehr in den Fokus rücken. Aus diesem Grund entschloss man sich zusammen mit weiteren Fans das Projekt „Perspektive FCK“ anzugehen.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Du sprichst gerade die verantwortungsvolle Führung des Vereins an. Vor der Amtszeit von Stefan Kuntz und Co. ging es ja bekanntlich drunter und drüber beim FCK. Mittlerweile scheint doch alles im Griff zu sein, wozu dann ein Zusammenschluss von Vereinsmitgliedern?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Eigentlich genau aus diesem Grund. In der Vergangenheit sind in der Vereinsführung viele Fehler gemacht worden, an denen der Club heute noch zu knabbern hat. Zur damaligen Zeit war die gesamte FCK Fanszene noch nicht so organisiert wie heute. Es gab zwar schon viele Fanclubs und Einzelpersonen, welche sich mit vereinspolitischen Themen auseinandersetzen, allerdings wurde oft nur geredet statt gehandelt. Man diskutierte sich in diversen Foren tot, gab dort allerhand kluge Ratschläge und redete sich am Stammtisch den Mund fusselig. Leider erhoben nur wenige Vereinsmitglieder ihre Stimme bei der jährlichen Hauptversammlung oder schrieben einen kritischen Brief an die damalige Vereinsführung um ihren Unmut kund zu tun. Wer weiß wie sich die Dinge entwickelt hätten, wenn sich zu dieser Zeit die Fans zusammengeschlossen hätten um konstruktiv mit den Vereinsbossen an einem Tisch zu diskutieren. Du hast natürlich Recht, wir haben dem heutigen Vorstand und Aufsichtsrat eine Menge zu verdanken. Es ist ohne Frage keine leichte Aufgabe den Karren aus dem Dreck zu ziehen, den andere dort abgestellt haben. Die Sache läuft momentan sehr gut, wir sind wieder in Liga 1, die finanzielle Lage des Vereins verbessert sich dadurch von Jahr zu Jahr, sodass der Club hoffentlich bald wieder vollständig saniert ist. Der Zusammenschluss soll daher auch keinesfalls als Kritik oder gar als Opposition zur aktuellen Vereinsführung angesehen werden. Es geht vielmehr darum, das Mitspracherecht der Fans im Verein wieder nachhaltig zu stärken.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Wie wollt ihr das anstellen, dass die Fans wieder mehr in den Verein miteingebunden werden?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Mit der Gründung der Perspektive FCK haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Fans aus verschiedenen Richtungen zu vereinen. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand in einem Fanclub tätig ist, als Einzelgänger mit seinem Freundeskreis oder mit der Familie die Spiele im Fritz-Walter-Stadion besucht oder ob er in der Nord-, Ost-, Süd- oder Westkurve steht bzw. sitzt. Es ist völlig egal, wie alt diese Person ist, wo sie herkommt, ob es sich um Mann oder Frau handelt, das einzige was zählt, ist die Begeisterung für unseren FCK. Wir geben allen Vereinsmitgliedern die Möglichkeit sich durch ein eigenes Forum und regelmäßige Treffen untereinander auszutauschen. Dabei lernt man auch einmal andere Seiten der Fanszene kennen und gewinnt ganz neue Erkenntnisse. Wenn man in gemütlicher Runde beisammen sitzt, entstehen dann oft die besten Ideen. Zudem werden bestehende Vorurteile aus dem Weg geräumt. Durch den gegenseitigen Gedankenaustausch werden die neu gewonnenen Ideen zu Papier gebracht. Wirklich wichtige Dinge reichen wir dann in Form von ausgearbeiteten Konzepten an die Vereinsführung weiter, somit hat jeder Fan die Möglichkeit sich aktiv in das Vereinsleben einzubringen. Die einzige Grundvoraussetzung bei uns Mitglied zu werden, ist die Vereinsmitgliedschaft beim 1.FC Kaiserslautern e.V.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Wieso muss man Vereinsmitglied sein um bei euch aktiv mitarbeiten zu können?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Die Mitgliedschaft im Verein ist für uns als FCK Fans eine Selbstverständlichkeit. Solange unser Club die beiden wichtigen Buchstaben e.V. hinter dem Vereinsnamen trägt bleibt das entscheidende Kriterium einer Vereinsmitgliedschaft, nämlich das Stimmrecht eines jeden einzelnen erhalten. Wer mit seiner Stimme also wichtige Dinge mitentscheiden möchte, kann davon nur Gebrauch machen, wenn er auch Mitglied im Verein ist. Auch wenn wir keine Nichtmitglieder bei uns aufnehmen, sind wir dennoch für alle Meinungen der Fangemeinde offen und versuchen allen FCK-Fans die Vorteile einer Vereinsmitgliedschaft aufzuzeigen.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Wie seid ihr strukturell aufgebaut, welches System der Mitgliedschaft verfolgt ihr und wie viele Mitglieder habt ihr aktuell?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Strukturell gesehen, gibt es bei uns in der Gruppe keine festen Hierarchien. Bei uns sind alle Mitglieder gleich, wir haben keine Vorstände oder so etwas in der Art. Natürlich gibt es wie in jeder Gruppe Leute, welche sich mehr engagieren als andere, aber das ist nicht weiter schlimm. Jeder hat bei uns die Möglichkeit sich dort einzubringen, wo er seine persönlichen Stärken sieht. Derzeit haben wir ca. 60 Mitglieder in der Perspektive FCK.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Wo wir gerade beim Thema Mitgliedschaft sind. Du hast vorhin angesprochen, dass ihr ausgearbeitete Konzepte an die Vereinsführung weiterleitet. Auf eurer Homepage wurde ja schon angedeutet, dass ihr ein Mitgliederkonzept ausgearbeitet habt. Stefan Kuntz verkündete auf der letzten Jahreshauptversammlung, dass dieses Konzept derzeit geprüft wird. Wie ist hier der Stand der Dinge und wie kam es überhaupt dazu, dass ihr euch dazu entschlossen habt, solch ein Konzept zu erstellen?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Wenn wir das Angebot für die Mitglieder des 1. FC Kaiserslautern e.V. im Vergleich zu den anderen Bundesligisten betrachten, fällt auf, dass es bisher nur wenige Vorteile für die FCK Mitglieder gibt. Zurzeit bietet der FCK seinen Mitgliedern lediglich ein Vorkaufsrecht auf Eintrittskarten (welches mit dem Besitz einer Dauerkarte gleichgestellt ist), einen Rabatt beim Abo des Stadionmagazins und das kostenlose Mitgliedermagazin an. Dies ist in den Augen vieler Mitglieder einfach zu wenig. Es ist klar, dass es bei einer Vereinsmitgliedschaft in erster Linie darum geht, ein Teil des Vereins zu sein und von seinem Stimmrecht Gebrauch machen zu dürfen. Auf der anderen Seite sind ein paar Zugaben auch bei einem Verein, der sich in einer Sanierungsphase befindet, durchaus realisierbar. Die vor 2 Jahren auf der JHV angedeuteten Vorteile für Mitglieder (freier Eintritt bei Amateurspielen) sind leider ebenfalls im Sand verlaufen. Da der Vorstand um Stefan Kuntz und Fritz Grünewalt auf diversen Fanveranstaltungen immer wieder mal betonte, dass es von Seiten des Vereins zur Zeit keine feste Ausarbeitung für ein Mitgliederkonzept gibt, entschlossen wir uns ein Konzept zu erstellen und dies den beiden Vorstandsmitgliedern und dem gesamten Aufsichtsrat vorzulegen. Mittlerweile fand ein Treffen zwischen Vertretern der Perspektive FCK und des Vereins statt. Auf diesem Treffen wurde das Konzept sachlich und realistisch durchgearbeitet und wir sind guter Dinger, dass sich hier in naher Zukunft positive Änderungen ergeben werden.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Was genau beinhaltet dieses Konzept bzw. welche Punkte von euren Forderungen werden übernommen?</p>
<p>Alex: Die einzelnen Ideen und Forderungen haben wir ja vor einigen Monaten auf unserer Homepage veröffentlicht. Bei dem Treffen mit den Vereinsverantwortlichen wurde dann ersichtlich, dass nicht alle unsere Vorschläge 1:1 umgesetzt werden können. Es steht also noch ein wenig Arbeit in diesem Bereich an. Wir werden gemeinsam weitere Details ausarbeiten und bitten deshalb um Verständnis, dass die geplanten Änderungen noch nicht öffentlich gemacht werden können.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Gibt es neben dem Mitgliederkonzept noch weitere Aktionen an denen sich eure Mitglieder beteiligt haben?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Ja die gibt es. Kurz nach unserer Gründung kam gerade das Thema Vermarktung des Stadionnamens in den Medien auf. Als in der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ darüber spekuliert wurde, dass unser Stadionname für eine halbe Million umbenannt werden könnte, fertigten wir Infoflyer für die Stadionbesucher an, sammelten Unterschriften in der Westkurve für den Erhalt des Stadionnamens, präsentierten auf allen 4 Tribünen Spruchbänder zu dieser Thematik, entwarfen T-Shirts für die Fans, starteten einen Bannermarsch beim Spiel gegen Augsburg und suchten den Kontakt zu Stefan Kuntz und Prof. Dr. Pohl von der Deutschen Vermögensberatung.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Beim Thema Stadionnamen gehen ja die Meinungen innerhalb der Fanszene etwas auseinander. Mit eurem Einsatz für den Erhalt des Stadionnamens habt ihr euch sicherlich nicht nur Freunde gemacht?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Das ist richtig. Es gab einzelne kritische Stimmen zu diesem Thema von Fans, welche diese Einstellung nicht mit uns teilten. Da unser Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, konnten sich einige Personen durchaus vorstellen, in Zukunft die Spiele der Roten Teufel in der „Maggi-Brühwürfel Arena“ oder im „Haribosportpark“ statt im Fritz-Walter-Stadion zu verfolgen, wenn der Preis stimmt. Auf der anderen Seite erhielten wir enormen Zuspruch von der breiten Masse, welche uns ermutigte bei diesem Thema am Ball zu bleiben. Das größte Problem für uns als Gruppe war sicherlich, dass wir nur mit dem Thema Stadionnamen in Verbindung gebracht wurden. Der eigentliche Sinn der Perspektive FCK nämlich Vereinsmitglieder zusammen zu führen, um eine wirkungsvolle Mitbestimmung und Gestaltungsmöglichkeit in vereinspolitischen Fragen zu erreichen, blieb in dieser Zeit etwas zurück.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Um das Thema Stadionnamen abzuschließen, wie lautet euer Fazit aus dieser Aktion. Seid ihr mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Wenn man sieht, das mittlerweile fast die komplette Westkurve in die Gesänge: „Für immer Fritz-Walter-Stadion“ einsteigt, gegnerische Fans Sympathiespruchbänder zu dieser Thematik anfertigen und sich ebenfalls an den Gesängen beteiligen und Stefan Kuntz bei Vorträgen verkündet, dass er alles daran setzen wird, dass der Name Fritz-Walter-Stadion erhalten bleibt, kann man schon ein positives Fazit ziehen. Mit Sicherheit sind wir nicht so blauäugig und wissen, dass bei einem entsprechenden Sponsorenangebot die Diskussion wieder von neuem beginnt. Ob sich allerdings so schnell ein Sponsor findet, der dafür verantwortlich gemacht werden will, den Namen Fritz-Walter aus dem Stadionnamen verbannt zu haben, steht auf einem anderen Blatt Papier. Natürlich gehen wir Fans in erster Linie auf den Betzenberg, natürlich wird darüber spekuliert was die Person Fritz-Walter wohl zu dieser Thematik sagen würde wenn er die Möglichkeit dazu hätte, natürlich wird es auch weiterhin Kritiker geben, welche nicht unserer Meinung sind, allerdings steht es für uns außer Frage, den Namen eines so großen Fußballspielers für ein paar Euro herzugeben. Wir können in Kaiserlautern stolz darauf sein, dass unser Stadionname noch nicht vermarktet wurde. Es gibt schließlich noch andere Möglichkeiten das Stadion besser zu nutzen ohne dafür den Namen zu ändern.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Was meinst du damit, welche Möglichkeiten gibt es?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Wir befinden uns gerade in der Ausarbeitungsphase einiger Ideen zur alternativen<br />
Stadionnutzung. Dabei berücksichtigen wir in erster Linie, was zu unserem Verein und der Region passt. Hierzu ist uns natürlich auch die Meinung der Fans und Vereinsmitglieder wichtig. Wer also gute Ideen hat und sich einbringen möchte, kann sich damit gerne an uns oder an die Fanvertretung wenden.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Dann sind wir mal gespannt, was sich in diesem Bereich noch entwickelt. Apropos Fanvertretung. Wie steht ihr zu diesem Thema, ist eine Fanvertretung wichtig? Welche Vorteile hat so eine Fanvertretung und brauchen wir so etwas in Kaiserslautern überhaupt?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Die komplette Neustrukturierung der Fanarbeit durch das neue Fankonzept und der damit verbundenen Wahlen der Fanvertretung ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und war auch durch die festgefahrenen Strukturen unabdingbar, um ehrenamtliche Arbeit auf Fanebene weiter voran zu bringen. Das im Februar 2011 umgesetzte Fankonzept wurde zu großen Teilen in dieser Form von der „Fanregion Lautre“ 2009 beim Verein eingereicht und auch dort haben schon Personen daran mitgearbeitet, welche heute Mitglied bei der Perspektive FCK sind. Zudem sind drei der vier aktuellen Fanvertreter ebenfalls Mitglieder der Perspektive FCK. Um den Fans und Mitgliedern des FCK mehr bieten zu können und um sie mehr in die Arbeit des Vereins mit einzubeziehen, ist die Fanvertretung unverzichtbar. Gerade die Organisation der Sonderzüge wäre in dem Umfang und zu diesen günstigen Preisen ohne das Engagement der Fanvertretung kaum vorstellbar. Für die Zukunft werden auch hier noch Veränderungen stattfinden, welche man erst im Laufe der nächsten paar Monate war nehmen wird. Ein paar Beispiele hierfür sind u.a. Fan Club Turnier, Stadionfest, Fan Artikel Sortiment oder die Verteilung der Karten für Auswärtsspiele. Was natürlich ebenfalls nicht zu unterschätzen ist, dass in den letzten 15 Jahren die Kommunikation zwischen Verein – Fans – Mitgliedern nie besser war, als zum heutigen Zeitpunkt. Es findet wieder ein Dialog statt. Die Entwicklung bei Frankfurt, Dortmund und Hamburg zeigt uns aber auch, dass die ehrenamtliche Arbeit auch irgendwann an seine Grenzen stößt und man den zeitlichen Aufwand nicht mehr komplett ohne fest angestellte Arbeitskräfte bewerkstelligen kann. Somit geht die Tendenz in ferner Zukunft wohl zur einer eigenen Abteilung mit eigenen Mitarbeitern.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Wäre für euch eine große Fanabteilung wie z.B. beim HSV der Supporters Club vorstellbar bzw. realisierbar?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Vorstellbar und wünschenswert auf jeden Fall! Die Fanvertretung und die Perspektive FCK sind dabei schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Bei einem Vortrag des Supporters Club Anfang des Jahres in der Fankneipe „Zum zwölften Mann“ konnte man viele wichtige und nützliche Informationen mitnehmen. Der HSV Supporters Club ist mit seinen ca. 70.000 Mitgliedern die größte Fanorganisation des HSV. Das Grundziel des Supporters Clubs ist es, das Vereinsleben innerhalb des Hamburger Sport-Vereins e.V. aktiv mitzugestalten und im Sinne der Fans und Mitglieder Einfluss auf die Vereinspolitik zu nehmen. Wenn man sich einmal genau betrachtet, was der Supporters Club in Hamburg geleistet hat und immer noch leistet, kann man vor dieser Institution nur den Hut ziehen. Ob so etwas in Kaiserslautern auch möglich ist, steht in den Sternen. Wenn es dazu kommen sollte, werden wir sicherlich nicht die Größenordnung wie in Hamburg erreichen. Allerdings haben wir hier in Lautern ebenfalls fähige Leute, die den Aufbau und die Umsetzung einer eigenen Fanabteilung durchaus in die Hand nehmen könnten. Bei solchen Entscheidungen spielt allerdings der Verein und dessen Führung eine tragende Rolle. Bisher ist ja jedes FCK Mitglied in der Abteilung „Fußball“ (aktiv/passiv) eingetragen. Eine eigene Abteilung „Fans“ wäre da durchaus sinnvoller. Warten wir ab, was die Zukunft bringt.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Im letzten Interview auf „Der-Betze-brennt“ habt ihr als Ziel angegeben, dass ihr die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern positiv mitgestalten wollt. Einige sehr gute Aktionen konnte man ja nun von eurer Seite aus schon bewundern. Wie geht es weiter? Habt ihr konkrete Pläne, was eure Zukunft als Gruppe anbelangt?</p>
<p><strong>Alex:</strong> In erster Linie konzentrieren wir uns in nächster Zeit auf das eigentliche Anliegen,<br />
möglichst viele Vereinsmitglieder zu vereinen. Es gab in der Vergangenheit schon verschiedene Fan-Bündnisse in Kaiserslautern. Nach kurzer Zeit war davon jedoch meist nichts mehr zu hören. Als wir das erste Interview vor einem Jahr veröffentlichten, gab es natürlich sehr viel Gegenwind aus dem Fanlager. Die Leute warfen uns vor, dass wir zu blauäugig seien, da wir keine konkreten Ziele veröffentlichten. Wir wurden als „Debattierclub“ abgestempelt, man warf uns „Rattenfängerei“ vor, wir hätten die „Zeichen der Zeit“ nicht erkannt, uns wäre lieber der FCK würde mit 5000 Leuten Regionalliga spielen dafür finden die Spiele weiterhin im Fritz-Walter-Stadion statt, wir wären Selbstdarsteller, es ginge uns in erster Linie um uns statt um den Verein und so weiter… Auf der anderen Seite erhielten wir auch von Beginn an viel Zuspruch und einige kluge Leute, welche sich schon seit einigen Jahren mit dem Geschehen in um den Verein beschäftigen, schlossen sich uns an. Dies zeigte uns, dass viele Vereinsmitglieder sich etwas mehr Mitgestaltungsmöglichkeit in Ihrem Verein wünschen. Einigen ist es zu wenig, sich einmal pro Jahr zu Wort zu melden. Unsere Mitglieder haben jetzt in den letzten 12 Monaten einiges in Angriff genommen. Sei es die Geschichte mit dem Stadionnamen, die Überarbeitung der Vereinssatzung, das Konzept zur Einführung der Fanvertretung, die Erstellung eines Mitgliederkonzeptes oder die Auseinandersetzung mit der Thematik Viagogo. Für die Zukunft stehen mit dem Stadionnutzungskonzept, die Anhebung der Mitgliederzahl beim FCK oder einer eventuellen Einführung der Fanabteilung mit Sicherheit noch einige interessante Themen auf dem Programm.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Du sprichst die Überarbeitung der Vereinssatzung an. Was hat es damit auf sich und wie ist der Stand der Dinge?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Vor knapp zwei Jahren wollten einige unserer Mitglieder auf der damaligen Jahreshauptversammlung einige Punkte in unserer aktuellen Satzung ändern. Damals verglich man unsere Satzung mit denen der anderen Erstligisten und kam zu dem Entschluss, dass es mit der Änderung einiger weniger Punkte nicht getan ist, um den FCK auch für die Zukunft konkurrenzfähig aufzustellen. Daher wurde die Satzung in den vergangenen zwei Jahren von uns komplett überarbeitet und ergänzt. Momentan stehen wir im Dialog mit den Verantwortlichen des FCK und sind frohen Mutes auch in diesem Punkt in absehbarer Zeit ein befriedigendes Ergebnis erzielen zu können.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Wie wirkte sich die anfängliche Kritik auf eure Mitgliederzahlen aus? Sind die Leute eher skeptisch, was die Perspektive FCK betrifft oder erhaltet ihr inzwischen mehr Zuspruch?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Natürlich waren die Leute von Beginn an sehr zurückhaltend und skeptisch. Ich persönlich kann dies auch keinem verübeln. Wenn ich zum damaligen Zeitpunkt irgendwo ein Interview gelesen hätte von einem Fanbündnis, das keine konkreten Ziele vorgibt, außer am Stadionnamen festzuhalten, wäre ich auch zurückhaltend gewesen. Zum damaligen Zeitpunkt war die Leitlinie zugegebenermaßen sehr schwammig, man war sich zwar einig, dass man mehr für die Vereinsmitglieder beim FCK unternehmen möchte, allerdings gab es dafür noch kein konkretes Konzept. Die Themen haben sich eben automatisch aus dem Alltagsgeschäft ergeben. Unsere Mitglieder engagieren sich in den einzelnen Themenbereichen vorbildlich, so dass ein konstruktiver Dialog mit dem Vereinsvorstand problemlos möglich ist. Meiner Meinung nach gibt es bestimmt noch genug Leute, die uns sehr kritisch gegenüber stehen oder die Perspektive FCK als unnötig ansehen. Auf der anderen Seite haben wir gezeigt, dass man gemeinsam doch was erreichen kann, wenn man dazu gewillt ist. Ich finde es immer sehr schade, wenn sich Leute in Internetforen über andere auslassen, die sich gar nicht kennen. Wir haben von Anfang an jedem die Möglichkeit gegeben, zu uns ins Stadion zu kommen und mit uns persönlich zu sprechen. Es finden regelmäßig Treffen in Kaiserslautern und Umgebung statt, auf denen man bei Interesse vorbeischauen kann. Wir würden uns freuen, wenn dies der ein oder andere aus der Fanszene nutzen würden. Natürlich haben wir es auch zu Beginn versäumt, die Fangemeinde über unser Vorhaben und die Gruppe Perspektive FCK ausreichend zu informieren. Die sogenannte „Werbung in eigener Sache“ ließ stark zu wünschen übrig. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, war man faktisch an Spieltagen für den normalen Stadionbesucher nicht präsent. Dies wird sich aber im Laufe der nächsten Saison ändern.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Du hast gerade eure Treffen angesprochen. Wie läuft so ein Treffen bei euch ab, was wird da besprochen und kann man da auch einfach so vorbeischauen ohne sich gleich bei euch anzumelden?</p>
<p><strong>Alex:</strong> In der Regel kommunizieren unsere Mitglieder von zu Hause aus über das Forum miteinander. In regelmäßigen Abständen finden dann Treffen statt, welche man im Sommer auch gerne mit einer kleinen Grillparty verbindet. Auf den Treffen werden dann die aktuellen Themen besprochen und die entsprechenden Konzepte entworfen. Dort kann jeder kommen, der seine Ideen mit einfließen lassen möchte.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> In deiner Aussage hast du gerade erwähnt, dass es für den normalen Stadionbesucher schwer ist, am Spieltag den Weg zu euch zu finden. Gibt es keine Anlaufstelle, an die sich interessierte Fans wenden können?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Da wir bisher noch keinen eigenen Stand im Fritz-Walter-Stadion haben, gibt es die Möglichkeit sich an die Fanvertreter an der Fanbude zu wenden. Dort werdet ihr bei Bedarf immer an Ansprechpartner der Perspektive FCK weitergeleitet. Zudem stehen ein paar unsere Mitglieder regelmäßig am Pfalz Inferno Infostand in der Westkurve vor Block 6. Mit der Umsetzung des neuen Mitgliederkonzeptes, werden wir dann auch mit einem eigenen Stand im Fritz-Walter-Stadion vertreten sein.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Eurer Internetseite kann man entnehmen, dass ihr einen Jahresbeitrag von 10 EUR pro Mitglied erhebt. Wofür ist dieser Betrag und wo kann man bei Interesse die Mitgliedschaft in der Perspektive FCK beantragen?</p>
<p><strong>Alex:</strong> Ja, der Mitgliedsbeitrag war am Anfang dazu da um die ersten Unkosten (Mitgliedsausweise, Spruchbänder, Portokosten, Shirtaktion, Demo usw.) zu decken. Inzwischen haben sich unsere Mitglieder dafür entschieden an dem Mitgliedsbeitrag festzuhalten. Dadurch können in Zukunft z.B. einmal pro Saison Busse für Perspektive FCK Mitglieder zu den Auswärtsspielen angemietet werden oder weitere Aktionen für Vereinsmitglieder mitfinanziert werden. Ein wichtiges Anliegen für uns ist ebenfalls die Jugendabteilung des FCK. Hier herrscht noch viel Nachholbedarf damit der FCK für die Zukunft auch in diesem Bereich wieder konkurrenzfähig ist. Soweit es uns möglich ist, möchten wir natürlich auch hier unseren Teil dazu beisteuern. Perspektive FCK Mitglied zu werden ist ganz einfach. Auf unserer Homepage http://www.perspektive-fck.de gibt es ein Mitgliedsformular. Dieses Formular einfach ausdrucken, ausfüllen, zuschicken oder im Stadion bei der Fanvertretung bzw. am Pfalz Infernostand abgeben. Wer keinen Drucker zur Verfügung hat, bekommt das Formular auch direkt an den angegeben Stellen und kann es vor Ort ausfüllen.</p>
<p><strong>Paranoid:</strong> Dann danken wir dir an dieser Stelle, dass du dich im Namen deiner Gruppe für dieses Interview zur Verfügung gestellt hast. Wir wünschen euch bei der Umsetzung eurer Ziele viel Erfolg und sind uns sicher, dass wir in Zukunft noch einiges von euch hören werden.</p>
<p><strong>Alex:</strong> Vielen Dank Jungs! Wir hoffen, wir konnten jedem Leser mit diesem Interview einen kleinen Einblick in unsere Arbeit gewähren und euch die Grundidee der Perspektive FCK etwas näher bringen. Solltet ihr noch Fragen an uns haben, scheut euch nicht den Kontakt zu uns zu suchen. Wir sind für alle Meinungen, Kritiken, Ideen und Verbesserungsvorschläge offen. Sofern ihr euch aktiv in die Arbeit der Perspektive FCK einbringen wollt, solltet ihr die Chance nutzen. Jedes Vereinsmitglied des 1.FC Kaiserlautern e.V. ist bei uns herzlich willkommen! Wir wünschen allen Fans eine erfolgreiche Saison 2011/2012 und spannende Spiele im Fritz-Walter-Stadion!</p>
<p><strong>Steckbrief:</strong><br />
Gründungsdatum: Dezember 2009<br />
Mitgliederzahl: ca. 60<br />
Beitrag: 10 EUR für 12 Monate<br />
Grundziel: Vereinsleben aktiv mitgestalten<br />
Aktionen (laufende): u.a. Mitglieder und Stadionnutzungskonzept, Überarbeitung der Vereinssatzung<br />
Aktionen (in Planung): u.a. Erhöhung der Mitgliederzahlen des 1. FC Kaiserslautern e.V., Aufbau einer Fanabteilung,<br />
Homepage: http://www.perspektive-fck.de</p>
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		<title>Interview: Supporter News</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 08:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Mitglied Sebastian Scheffler stand dem HSV Supporters Club, für  dessen Mitgliederzeitung &#8220;Supporter News&#8221; (Auflage 55.000 Stück) im  Oktober für ein Interview zur Verfügung. Das komplette Interview könnte  ihr nun auch auf unserer Seite nochmals nachlesen.
In gekürzter Form könnt ihr das Interview auch nochmals direkt hier nachlesen: 
SN:Moin Scheffler, magst Du dich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unser Mitglied Sebastian Scheffler stand dem HSV Supporters Club, für  dessen Mitgliederzeitung &#8220;Supporter News&#8221; (Auflage 55.000 Stück) im  Oktober für ein Interview zur Verfügung. Das komplette Interview könnte  ihr nun auch auf unserer Seite nochmals nachlesen.<br />
In gekürzter Form könnt ihr das Interview auch nochmals direkt <a title="hier" href="http://www.hsv-sc.de/fileadmin/media/Supporter_News/PDF/SN_68_komplett.pdf " target="_self">hier</a> nachlesen: </em></p>
<p><strong>SN:Moin Scheffler, magst Du dich erstmal kurz vorstellen, damit unsere Leser wissen, mit wem sie es zu tun haben?</strong><br />
<em><br />
Scheffler:  Hallo, wie schon erwähnt ist mein Name Sebastian Scheffler, ich bin 31  Jahre alt und komme aus Kaiserslautern. Seit mehr als 13 Jahren gehöre  ich der Allesfahrerszene des 1. FC Kaiserslautern e.V. an und bin zudem  in diesem Jahr in das oberste Fangremium, die im Februar dieses Jahres  neu geschaffene Fanvertretung, gewählt worden. Desweiteren engagiere ich  mich sehr stark in der Perspektive FCK. Dabei handelt es sich um einen  Zusammenschluss der Vereinsmitglieder des 1. FC Kaiserslautern e.V. Da  mir dieses Thema sehr wichtig ist, habe ich mich auch hier entschlossen  eine federführende Rolle zu übernehmen. </em><br />
<strong><br />
SN: Ähnlich wie unser  Hamburger Sport-Verein e.V., ist der FCK ja auch ein Verein der  Mitglieder und hat den Profifußball nicht in eine AG ausgegliedert.  Magst Du uns kurz Eure Strukturen erklären und welche Möglichkeiten Ihr  als Mitglieder habt, Einfluss zu nehmen?</strong></p>
<p><em>Scheffler: Wie schon  richtig erwähnt sind wir einer von sieben eingetragenen Vereinen in der  ersten Fußball Bundesliga. Wie bei euch ist auch bei uns die  alljährliche Mitgliederversammlung das oberste Vereinsorgan, auf der die  Mitglieder durch ihre Stimme den Aufsichtsrat, das oberste  Kontrollorgan, wählen von welchem der Vorstand berufen wird.<br />
Der  Vorteil von Ausgliederungen und Anteilsverkäufen, nämlich einmalige  Einnahmen in Millionenhöhe, kann angesichts der Erfahrungen vor allem  aus dem Ausland niemals die verloren gegangene Identität und  Selbstbestimmung eines Fußballvereins ersetzen. Eben deshalb sind wir  Anhänger des 1.FC Kaiserslautern e.V. sehr stolz auf diesen Status und  wir kämpfen mit aller Macht um dessen Beibehaltung. Wer möchte schon  einem x-beliebigen Milliardär aus Russland „gehören“, der den Klub  jederzeit beliebig an den nächsten Milliardär aus Katar oder China  weiter verkaufen kann!</em></p>
<p><strong>SN: Welche Ziele verfolgt Ihr in den  nächsten Jahren &#8211; gerade im Bezug auf die Stärkung der Mitgliederrechte  und einer Fanorganisation?</strong></p>
<p><em>Scheffler: Die komplette  Neustrukturierung der Fanarbeit durch das neue Fankonzept und der damit  verbundenen Wahlen der Fanvertretung, die bei uns dieses Jahr  stattgefunden haben, sind ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.  Durch die festgefahrenen Strukturen wurde dies unabdingbar, um  ehrenamtliche Arbeit auf Fanebene bei uns weiter voran zu bringen. Um  den Fans und Mitglieder des FCK mehr bieten zu können und um sie mehr in  die Arbeit des Vereins mit einzubeziehen, ist die Fanvertretung  unverzichtbar. Gerade die Organisation der Sonderzüge wäre in dem Umfang  und zu diesen günstigen Preisen ohne das Engagement der Fanvertretung  kaum vorstellbar. Für die Zukunft werden auch hier noch Veränderungen  stattfinden, welche man erst im Laufe der nächsten paar Monate  wahrnehmen wird. Ein paar Beispiele hierfür sind u.a. Fan Club Turnier,  Stadionfest, Fan Artikel Sortiment oder die Verteilung der Karten für  Auswärtsspiele. Was natürlich ebenfalls nicht zu unterschätzen ist, dass  in den letzten 15 Jahren die Kommunikation zwischen Verein – Fans –  Mitgliedern nie besser war, als zum heutigen Zeitpunkt. Es findet wieder  ein Dialog statt. Die Entwicklung bei Frankfurt, Dortmund und bei euch  in Hamburg zeigt uns aber auch, dass die ehrenamtliche Arbeit auch  irgendwann an seine Grenzen stößt und man den zeitlichen Aufwand nicht  mehr komplett ohne fest angestellte Arbeitskräfte bewerkstelligen kann.  Somit geht die Tendenz in ferner Zukunft wohl zu einer eigenen Abteilung  mit eigenen Mitarbeitern.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Die Fanvertretung und die Perspektive  FCK, sind dabei schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Ob eine  eigene Fanabteilung in Kaiserslautern auch möglich ist, steht in den  Sternen. Wenn es dazu kommen sollte, werden wir sicherlich nicht die  Größenordnung wie bei euch in Hamburg erreichen. Allerdings haben wir  hier in Lautern ebenfalls fähige Leute, die den Aufbau und die Umsetzung  einer eigenen Fanabteilung durchaus in die Hand nehmen könnten. Bei  solchen Entscheidungen spielen allerdings der Verein und dessen Führung  eine tragende Rolle. Bisher ist ja jedes FCK Mitglied in der Abteilung  „Fußball“ (aktiv/passiv) eingetragen. Eine eigene Abteilung „Fans“ wäre  da durchaus sinnvoller. Warten wir ab, was die Zukunft in diesem Punkt  bringen wird.</em></p>
<p><strong>SN: Du hast ja sicher auch die Diskussion verfolgt, dass Fans und Mitglieder immer mehr &#8220;Macht&#8221;<br />
für sich beanspruchen und einfordern &#8211; Wie stehst Du dazu?<br />
</strong><br />
<em>Scheffler:  Das Mitspracherecht der Mitglieder im Verein ist meiner Meinung nach,  das wichtigste überhaupt, nur so können auch die Interessen der  Mitglieder gewahrt bleiben. Hierzu gehört neben einem kritischen  Hinterfragen auch das aktive Mitgestalten des Vereinslebens.<br />
Gerade  wir in Kaiserslautern wurden bis zum Amtsantritt von Stefan Kuntz als  Vorstandsvorsitzender und die Wahlen des neuen Aufsichtsrats im Jahr  2008, von den verschiedenen Vereinsvorständen bis an den finanziellen  und sportlichen Abgrund gewirtschaftet. Die Jahre 1998 – 2008 waren sehr  turbulente Jahre für unseren Verein. In der Vergangenheit sind in der  Vereinsführung viele Fehler gemacht worden an denen der Club heute noch  zu knabbern hat. Zur damaligen Zeit war die gesamte FCK Fanszene noch  nicht so organisiert wie heute. Es gab zwar schon viele Fanclubs und  Einzelpersonen welche sich mit vereinspolitischen Themen  auseinandersetzen, allerdings wurde oft nur geredet statt gehandelt. Man  diskutierte sich in diversen Foren tot, gab dort allerhand kluge  Ratschläge und redete sich am Stammtisch den Mund fusselig. Leider  erhoben nur wenige Vereinsmitglieder Ihre Stimme bei der jährlichen  Hauptversammlung oder schrieben einen kritischen Brief an die damalige  Vereinsführung um ihren Unmut kund zu tun. Wer weiß wie sich die Dinge  entwickelt hätten, wenn sich zu dieser Zeit die Fans zusammengeschlossen  hätten um konstruktiv mit den Vereinsbossen an einem Tisch zu  diskutieren.<br />
Es ist ohne Frage keine leichte Aufgabe den Karren aus  dem Dreck zu ziehen, den andere dort abgestellt haben. Die Sache läuft  momentan sehr gut, wir sind wieder in Liga 1, die finanzielle Lage des  Vereins verbessert sich dadurch von Jahr zu Jahr, sodass der Club  hoffentlich bald wieder vollständig saniert ist. Das Mitspracherecht der  Fans im Verein wieder nachhaltig zu stärken, wird zu oft als etwas  Negatives in der Öffentlichkeit dargestellt, was es eigentlich gar nicht  ist.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Mir wird die sogenannte „Macht“ der Mitglieder von  verschiedenen Interessengruppen einfach zu negativ in der Presse  dargestellt. Gerade ehemalige Spieler sollten sich mit ihren Aussagen in  diversen Fußballtalksendungen mal vorher überlegen, was sie da für  Dinge von sich geben, in die sie meist gar keinen Einblick haben und  ihre Kritik nicht an uns Fans richten, die um das Wohl des Vereins  besorgt sind, sondern sich auf ihr eventuell vorhandenes Sportliches  Fachwissen beschränken. Das gleiche gilt auch für Sponsoren und  Vorstände, denen natürlich das Mitspracherecht auch nicht gerade immer  gefällt, wenn ihnen jemand etwas genauer auf die Finger schaut, bzw. die  Grenzen aufzeigt wo ein Punkt erreicht ist, der mit den Mitgliedern und  Fans so nicht weiter gegangen werden kann.<br />
</em></p>
<p><strong>SN: In Deutschland gibt es ja viele Organisationen, die sich vereinsübergreifend aktiv einbringen,<br />
wie beteiligt Ihr Euch dran oder wie seht Ihr diese Arbeit?<br />
</strong><br />
<em>Scheffler:  Eine Beteiligung an Vereinsübergreifenden Organisationen, wird von  unserer Seite sehr positiv gesehen, da bei uns die einheitliche Meinung  vorherrscht das man nur Gemeinsam mit allen Fanszenen etwas erreichen  kann. Gerade bei den Themen wie der Erhaltung der 50+1 Regel aber auch  zur Legalisierung von Pyrotechnik, bei dem Leute und Gruppen von uns  aktiv mitarbeiten. Vor zwei Jahren war unsere Fanszene eine der  Federführenden bei der Kampagne „Kein Kick vor Zwei“ welche sich für den  Erhalt der fangerechten Anstoßzeiten einsetzte und auch immer noch  einsetzt. Selbstverständlich hat man auch an der Demonstration in Berlin  zum Erhalt der Fankultur teilgenommen und beteiligt sich aktiv beim  Fanbündnis Pro Fans. Bei der ein oder anderen Organisation würde man  sich auch sehr gerne mit einbringen um noch weitere Themengebiete  voranzubringen, leider stößt man aber auch mal an seine personellen  Grenzen da viele Personen einfach schon mit der Arbeit im Verein sich am  Maximum des machbaren bewegen.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em><br />
<strong>SN: Wie ist die Fanszene in Lautern strukturiert und wie sehen die Reibungspunkte nach Mannheim, Karlsruhe und Frankfurt aus?</strong></p>
<p><em>Scheffler:  Die Fanszene bei uns in Kaiserslautern ist trotz ihrer Größe relativ  überschaubar gestaltet. Bis auf wenige alteingesessene Fanclubs wird die  Hauptarbeit von den Ultra Gruppen verrichtet. Auch die Zusammenarbeit  unter den vier großen Ultra Gruppen funktioniert meist problemlos, da  man sich ständig untereinander austauscht und somit die Durchführung von  Aktionen und Projekten oftmals gemeinsam angegangen werden. Natürlich  haben wir bei uns auch eine breite Masse unorganisierter Fans für die  das Vereinsleben und die Unterstützung des Vereins hauptsächlich am  Spieltag stattfindet. Auch viele Fan Clubs beschränken sich auf das  Spieltagerlebnis, unterstützen aber zu meist noch einen sozialen Aspekt  aus ihrer Fanclubkasse. Die Fanvertretung und auch die Leiter der  einzelnen Fanclubregionen bilden dabei das Bindeglied zwischen allen  Fans.</em></p>
<p><em>Die Reibungspunkte nach Karlsruhe und Frankfurt  entstehen meist erst dann, wenn auch ein Spiel gegen den jeweiligen  Verein ansteht. Die Rivalität zu diesen Vereinen besteht schon über  Jahrzehnte und bricht dann meist am Spieltag erst richtig aus, wie man  letzte Saison beim Spiel in Frankfurt ja bestimmt auch dem ein oder  anderen Bericht in der Presse entnehmen konnte. </em></p>
<p><em>Neben  den Derbys gegen Frankfurt, Karlsruhe und mit Abstrichen noch  Saarbrücken, wo allerdings die letzten Jahre mangels eines sportlichen  Aufeinandertreffens die Berührungspunkte gefehlt haben, ist das Derby  für uns weiterhin überhaupt das Spiel gegen Waldhof. Trotz des mangels  an Spielen kommt es hier immer wieder durch die räumliche Nähe zu  Berührungspunkten, sei es auf diversen Weinfesten oder auch beim  umsteigen in Mannheim auf dem Bahnhof zu diversen Spielen.<br />
</em></p>
<p><strong>SN:  In der letzten Saison sind die Kontakte zwischen unseren beiden  Vereinen ja durchaus positiv genutzt worden, und bei beiden Spielen gab  es gemeinsame Aktionen &#8211; Wie beurteilst Du<br />
unseren Verein?<br />
</strong><br />
<em>Scheffler:  Sicherlich ist die Berichterstattung über den Hamburger SV e.V. in der  deutschen Presse, die letzten Monate nicht gerade Positiv gewesen, durch  die sportliche Talfahrt und die Unstimmigkeiten bei euch im Vorstand,  allerdings überwiegt hier weiterhin bei mir ein sehr positives Bild von  eurem Verein mit einer lebendigen Fanszene und immer noch gut  wirtschaftenden Verein. Die Ablösung eures Vorstandes kam für mich zur  richtigen Zeit, da dieser aus der Ferne betrachtet das eigentliche  Problem für das sportliche Abrutschen war. Die Fehler, die bei uns  begangen wurden, sollten für jeden anderen Verein eine Warnung sein,  dass man nicht mit aller Macht und möglichen Finanziellen Mitteln  versuchen muss jedes Jahr im Europapokal teilzunehmen und damit den  Verein in finanzielle Schwierigkeiten bringt oder wie bei uns geschehen  fast in den Ruin getrieben hat.<br />
Auch wenn es in der Presse eher  negativ gesehen wird, ist für jeden aktiven Fußballfan in Deutschland  eure Mitarbeit und kritische Stellung zur Vereinsführung vorbildlich.<br />
</em></p>
<p><strong>SN: Wie beurteilst Du die Arbeit des Supporters Club?</strong></p>
<p><em>Scheffler:  Die Arbeit des Supporters Club mit seinen Strukturen, Aktionen und auch  seiner Größe ist einfach einzigartig in Deutschland. Da muss man  einfach neidlos anerkennen, dass da Anfang der 90er etwas geschaffen  wurde, was nun Jahre später der richtige Weg war und mittlerweile nicht  nur für uns ein Großes Vorbild ist. Auch die viele Arbeit die dahinter  steckt ist dort hervorzuheben, denn ohne die vielen Ehrenamtlichen  Helfer wäre dies wohl nie möglich gewesen.<br />
Es ist schon  bemerkenswert, dass ihr mittlerweile über 70.000 Mitglieder in einer  eigenen Abteilung habt und dieses neben den wenigen hauptamtlichen  Angestellten so gut organisiert bekommt.<br />
</em><br />
<strong>SN:Euer Stadionname ist ja in der Satzung verankert, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit,<br />
dass die Mitglieder einem Verkauf mal zustimmen?</strong></p>
<p><em>Scheffler:Richtig,  in unserer Satzung ist festgeschrieben, dass der Stadionname nur mit  einer 2/3 Mehrheit umbenannt werden darf. Als in den letzten Jahren die  ersten Stimmen laut wurden, dass der Verkauf des Stadionnamen bei einem  entsprechenden Angebot eines Sponsors zur Diskussion stehen würde, haben  wir uns der Thematik mit der Perspektive FCK angenommen und öffentlich  Position zum Erhalt des Stadionnamens bezogen. Mittlerweile haben wir  zwei große Demonstrationen zum Erhalt des Stadionnamens durchgeführt,  u.a. eine gemeinsam mit euch zusammen, bei eurem Spiel dieses Jahr bei  uns in Kaiserslautern, mehrere Tausend „Stadionnamenerhalten – Tradition  Bewahren“ T-Shirts verkauft und uns auch in der Presse und im Stadion  öffentlich positioniert.<br />
Zu Beginn der Aktion war es für uns schwer.  Es gab einzelne kritische Stimmen zu diesem Thema von Fans, welche diese  Einstellung nicht mit uns teilten. Da unser Verein finanziell nicht auf  Rosen gebettet ist, konnten sich einige Personen durchaus vorstellen,  in Zukunft die Spiele der roten Teufel in der „Maggi-Brühwürfel Arena“  oder im „Haribosportpark“ statt im Fritz-Walter-Stadion zu verfolgen,  wenn der Preis stimmt. Auf der anderen Seite erhielten wir enormen  Zuspruch von der breiten Masse, welche uns ermutigte bei diesem Thema am  Ball zu bleiben.<br />
Wenn man sieht, das mittlerweile fast die  komplette Westkurve in die Gesänge: „Für immer Fritz-Walter-Stadion“  einsteigt, gegnerische Fans Sympathiespruchbänder zu dieser Thematik  anfertigen und sich ebenfalls an den Gesängen beteiligen und Stefan  Kuntz bei Vorträgen verkündet, dass er alles daran setzen wird, dass der  Name Fritz-Walter-Stadion erhalten bleibt, kann man schon ein positives  Fazit ziehen. Mit Sicherheit sind wir nicht so blauäugig und wissen,  dass bei einem entsprechenden Sponsorenangebot die Diskussion wieder von  neuem beginnt. Ob sich allerdings so schnell ein Sponsor findet, der  dafür verantwortlich gemacht werden will, den Namen Fritz-Walter aus dem  Stadionnamen verbannt zu haben, steht auf einem anderen Blatt Papier.  Natürlich gehen wir Fans in erster Linie auf den Betzenberg, natürlich  wird darüber spekuliert was die Person Fritz-Walter wohl zu dieser  Thematik sagen würde wenn er die Möglichkeit dazu hätte, natürlich wird  es auch weiterhin Kritiker geben welche nicht unserer Meinung sind,  allerdings steht es für uns außer Frage den Namen eines so großen  Fußballspielers für ein paar Euro herzugeben. Wir können in  Kaiserlautern stolz darauf sein, dass unser Stadionname noch nicht  vermarktet wurde. Es gibt schließlich noch andere Möglichkeiten das  Stadion besser zu nutzen ohne dafür den Namen zu ändern.</em></p>
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		<title>Perspektive-FCK 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 21:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
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Die  Perspektive FCK hat seit kurzem auch ein Facebook- und Google+ Profil.  Dort finden sich regelmäßig aktualisierte Informationen und Neuigkeiten  rund um die Mitgliedervereinigung des 1. FC Kaiserslautern e.V.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Besucht die Perspektive-FCK bei Facebook und Google+!</p>
<p>Die  Perspektive FCK hat seit kurzem auch ein Facebook- und Google+ Profil.  Dort finden sich regelmäßig aktualisierte Informationen und Neuigkeiten  rund um die Mitgliedervereinigung des 1. FC Kaiserslautern e.V.</p>
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		<title>Choreo beim Hamburger Sportverein e.V.</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 21:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eingetragener Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 30.10.2011 17:30 Uhr
Zu dieser „fanfreundlichen“ Anstoßzeit traten unsere roten Teufel zum Gastspiel beim Hamburger SV e.V. an. In der abgelaufenen Saison nahmen wir als Mitgliedervereinigung bereits aktiv beim Heimspiel gegen die Hanseaten an der gemeinsamen Fandemo zum Erhalt der Stadionnamen teil. Damals unterstützen wir die Demo finanziell und personell, so gut es uns möglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sonntag, 30.10.2011 17:30 Uhr</strong></p>
<p>Zu dieser „fanfreundlichen“ Anstoßzeit traten unsere roten Teufel zum Gastspiel beim Hamburger SV e.V. an. In der abgelaufenen Saison nahmen wir als Mitgliedervereinigung bereits aktiv beim Heimspiel gegen die Hanseaten an der gemeinsamen Fandemo zum Erhalt der Stadionnamen teil. Damals unterstützen wir die Demo finanziell und personell, so gut es uns möglich war. Da wir ebenfalls sehr großen Wert auf die Erhaltung der Abkürzung e.V. hinter unserem Vereinsnamen legen und der Fanclub „Pfalz Inferno“ eine Fanchoreographie unter dem Motto: „1.FC Kaiserslautern e.V.“ beim Gastspiel in Hamburg plante, beschlossen wir, auch dieses Vorhaben zu unterstützen. Mit Hilfe von weißen und roten Fahnen erstrahlte der Gästeblock in unseren Vereinsfarben. In der Mitte des Blockes erschien unser Vereinswappen als große Blockfahne und am oberen Teil des Blockes prangt ein Spruchband mit der Aufschrift: „ 1. FC Kaiserslautern e.V.“ Die Umsetzung klappte hervorragend und es entstand ein sehr ansehnliches Bild. Einen eigenen Text über die Wichtigkeit der Thematik e.V. könnt ihr ebenfalls <a href="http://perspektive-fck.de/blog/?p=112">hier</a> auf der Homepage nachlesen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title=" " src="http://a1.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/302960_288171547870516_137128522974820_982179_1830480448_n.jpg" alt=" " width="538" height="358" /></p>
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		<title>Eingetragener Verein: 1. FC Kaiserslautern e.V.</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 20:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jonas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eingetragener Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was unterscheidet den 1. FC Kaiserslautern eigentlich von Klubs wie Hoffenheim oder Wolfsburg? Klar, die Tradition, die Fans, der „echte“ Fußball, werden die meisten antworten. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, ist allerdings noch ein weiterer Punkt ganz besonders hervorzuheben: Der FCK gehört seinen Fans!
Als eingetragener Verein (e.V.) ist die Mitgliederversammlung, also die jährliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was unterscheidet den 1. FC Kaiserslautern eigentlich von Klubs wie Hoffenheim oder Wolfsburg? Klar, die Tradition, die Fans, der „echte“ Fußball, werden die meisten antworten. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, ist allerdings noch ein weiterer Punkt ganz besonders hervorzuheben: Der FCK gehört seinen Fans!</p>
<p>Als eingetragener Verein (e.V.) ist die Mitgliederversammlung, also die jährliche Zusammenkunft der Beitrag zahlenden Fans, das höchste Gremium des FCK. Ihr unterstellt sind Aufsichtsrat und Vorstand sowie alle weiteren Mitarbeiter im administrativen Bereich. Diese traditionelle Vereinsstruktur ist keine Selbstverständlichkeit, wie ein Blick nach Deutschland und Europa zeigt:</p>
<p>In der Bundesliga spielen zur Saison 2011/12 nur noch sieben echte Vereine, die anderen Klubs haben ihre Lizenzspielerabteilungen aus dem Mutterverein ausgegliedert und fungieren überwiegend als GmbHs. Die Fans von Bayern München feuern gar eine Aktiengesellschaft an, der Rekordmeister ist teilweise in Besitz von Wirtschaftsunternehmen wie Adidas und Audi.</p>
<p>Auf den Rängen macht die Gesellschaftsform natürlich keinen Unterschied, kein Fan skandiert „Olé FC Bayern AG“ oder „Heja FCK e.V.“. Und doch hat die Frage „e.V., Ja oder Nein?“ essentielle Auswirkungen auf die komplette Identität eines Klubs! Während im e.V. alle Abteilungen von den Bambinis bis zur Bundesligamannschaft zu 100 Prozent der Mitgliederversammlung unterstehen, können bei den Kapitalgesellschaften Investoren einsteigen und neben Anteilen, wie eben beim FC Bayern oder aktuell bei 1860 München, auch Macht und Entscheidungsgewalt kaufen.</p>
<p>Bekanntestes Beispiel eines Investors in der Bundesliga ist sicherlich Dietmar Hopp. Der Hoffenheimer, der oft auch als „Mäzen“ betitelt wird und offiziell keine Funktion im Tagesgeschäft der Fußball-GmbH inne hat, machte Anfang des Jahres Schlagzeilen, als er gegen den Willen von Trainer Ralf Rangnick den TSG-Starspieler Luiz Gustavo nach München verkaufte. Die nachfolgenden Untersuchungen des DFB-Gerichts konnten dem geschickt agierenden Hopp zwar keinen Regelverstoß nachweisen, doch der zweifache Aufstiegstrainer Rangnick zog die Konsequenzen und trat sofort zurück. Eine komplette Machtübernahme durch Dritte verhindert in Deutschland zwar die 50+1-Regel, doch de facto lassen auch jetzt schon Geldgeber im Hintergrund hier und da die Muskeln spielen.</p>
<p>Gar zu 100 Prozent einem Konzern gehören Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg, mit RB Leipzig schickt sich außerdem bereits das nächste Marketingkonstrukt an, im Konzert der Großen mitzuspielen. Noch schlimmer ist die Situation im Ausland, wo beispielsweise die Anhänger von Manchester United oder dem FC Liverpool Proteste gegen ihre ungeliebten Klubbesitzer organisierten, deren Ausmaße alle Missfallensbekundungen in Deutschland in den Schatten stellen. In England gehören fast alle Erstligisten ausländischen Investoren aus Russland, Arabien oder den USA, die in erster Linie auf Rendite aus sind. Einige Fangruppen sammelten bereits Millionen, um ihre Klubs von den aktuellen Besitzern zurückzukaufen, andere resignierten und gründeten neue Vereine in den unteren Spielklassen. Das England hier kein abschreckendes Einzelbeispiel ist, zeigt der Blick nach Österreich, wo der Getränkegigant Red Bull bei Austria Salzburg einstieg und die komplette Tradition von Vereinsname über Trikotfarben bis zu den errungenen Titeln auslöschte. Die Fans und Vereinsmitglieder konnten nichts dagegen tun, weil sie keine Einflussmöglichkeiten mehr gegenüber den Investoren hatten, und gründeten ihre Austria in der untersten Spielklasse neu.</p>
<p>Der Vorteil von Ausgliederungen und Anteilsverkäufen, nämlich einmalige Einnahmen in Millionenhöhe, kann angesichts der Erfahrungen vor allem aus dem Ausland niemals die verloren gegangene Identität und Selbstbestimmung eines Fußballvereins ersetzen. Eben deshalb sind die Anhänger der verbliebenen eingetragenen Vereine in der Bundesliga, neben dem FCK beispielsweise der Hamburger SV und Schalke 04, sehr stolz auf diesen Status und kämpfen mit aller Macht um dessen Beibehaltung. Wer möchte schon einem x-beliebigen Milliardär aus Russland „gehören“, der den Klub jederzeit beliebig an den nächsten Milliardär aus Katar oder China weiter verkaufen kann?</p>
<p><strong>Deshalb: JA zum 1. FC Kaiserslautern e.V.!</strong></p>
<p>Übersicht: Rechtsformen der Bundesligavereine 2011/12</p>
<p>1. FC Kaiserslautern e.V.<br />
FC Schalke 04 e.V.<br />
Hamburger SV e.V.<br />
VfB Stuttgart e.V.<br />
FSV Mainz 05 e.V.<br />
1. FC Nürnberg e.V.<br />
SC Freiburg e.V.</p>
<p>Hertha BSC GmbH &#038; Co. KGaA<br />
Werder Bremen GmbH &#038; Co. KGaA<br />
Borussia Dortmund GmbH &#038; Co. KGaA<br />
1. FC Köln GmbH &#038; Co. KGaA<br />
FC Augsburg GmbH &#038; Co. KGaA</p>
<p>Hannover 96 KGaA</p>
<p>TSG Hoffenheim GmbH<br />
Bayer 04 Leverkusen GmbH<br />
Borussia Mönchengladbach GmbH<br />
VfL Wolfsburg GmbH</p>
<p>FC Bayern München AG</p>
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		<title>Neues vom Mitglieder- &amp; Stadionnutzungskonzept</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 18:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Perspektive FCK arbeitet zusammen mit dem Verein momentan an einem neuen Mitgliederkonzept. Nach der Übergabe des ausgearbeiteten Konzeptes im November 2010 (siehe ältere Meldung) wurden unsere Vorschläge bereits auf der letzten Jahreshauptversammlung positiv vom Vorstand erwähnt.
Da unsere Ideen auf reges Interesse gestoßen sind, fand inzwischen ein konstruktives Treffen mit dem Vorstand und Vertretern der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Perspektive FCK arbeitet zusammen mit dem Verein momentan an einem neuen Mitgliederkonzept. Nach der Übergabe des ausgearbeiteten Konzeptes im November 2010 (<a href="http://perspektive-fck.de/blog/?p=73">siehe ältere Meldung</a>) wurden unsere Vorschläge bereits auf der letzten Jahreshauptversammlung positiv vom Vorstand erwähnt.</p>
<p>Da unsere Ideen auf reges Interesse gestoßen sind, fand inzwischen ein konstruktives Treffen mit dem Vorstand und Vertretern der Perspektive FCK statt. Bei intensivem Gedankenaustausch wurde dann ersichtlich, dass nicht alle unserer Vorschläge 1:1 umgesetzt werden können.</p>
<p>Es steht zur Zeit noch einiges an Arbeit an. Zunächst werden einige Details noch weiter ausgearbeitet, deshalb bitten wir um Verständnis, dass die geplanten Änderungen noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Wir sind uns aber gleichzeitig sicher, dass sich einige positive Änderungen für die Vereinsmitglieder ergeben werden!</p>
<p>Ebenso befinden wir uns derzeit in der Ausarbeitungsphase einiger Ideen zur alternativen Stadionnutzung. Es ist mit Sicherheit möglich, den Mythos FCK an noch mehr Menschen zu vermitteln, als es derzeit der Fall ist. Dabei wird natürlich berücksichtigt, dass keine kommerziellen Events veranstaltet werden, welche dem Namen Fritz-Walter-Stadion unwürdig sind. Die Meinungen der Fans und Vereinsmitglieder sind uns dabei, wie bei allen anderen Themen, jederzeit willkommen. Wenn ihr eure Vorschläge einbringen wollt, könnt ihr euch jederzeit an die aktuelle Fanvertretung wenden oder kontaktiert uns per <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#105;&#110;&#102;&#111;&#64;&#112;&#101;&#114;&#115;&#112;&#101;&#107;&#116;&#105;&#118;&#101;&#45;&#102;&#99;&#107;&#46;&#100;&#101;">eMail</a>. Jedes Vereinsmitglied des 1.FC Kaiserslautern e.V., das sich aktiv in die Arbeit der Perspektive FCK miteinbringen möchte, sollte diese Chance nutzen und ihr beitreten.</p>
<p>Nun heißt es noch, bis zum Saisonende alles für das Ziel Klassenerhalt zu geben! Mit dieser Sicherheit im Rücken, können wir alle positiv in die Zukunft blicken. – Betze, mir packens!</p>
<p>Die Perspektive FCK im April 2011</p>
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		<title>viaNOgo &#8211; Ein Geschäftsmodell am Fan vorbei</title>
		<link>http://perspektive-fck.de/blog/?p=88</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 16:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut einem Jahr meldete der 1. FC Kaiserslautern auf seiner Internetpräsenz, dass mit Viagogo, Europas größtem Eintrittskarten-Zweitmarktanbieter, eine Partnerschaft eingegangen wurde. Im ersten Moment erfreulich, dass unser nicht gerade auf Rosen gebetteter FCK eine neue Geldquelle erschließen konnte. Auf den zweiten Blick jedoch ein äußerst fragwürdiges Geschäftsmodell.
Die Partnerschaft umfasst zwei miteinander gekoppelte Verträge, einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut einem Jahr meldete der 1. FC Kaiserslautern auf seiner Internetpräsenz, dass mit Viagogo, Europas größtem Eintrittskarten-Zweitmarktanbieter, eine Partnerschaft eingegangen wurde. Im ersten Moment erfreulich, dass unser nicht gerade auf Rosen gebetteter FCK eine neue Geldquelle erschließen konnte. Auf den zweiten Blick jedoch ein äußerst fragwürdiges Geschäftsmodell.</p>
<p>Die Partnerschaft umfasst zwei miteinander gekoppelte Verträge, einmal für das Sponsoring in Form von Werbeflächen und einmal in Form des Ticketweiterverkaufs. Des Weiteren hatte die zu Zweitligazeiten entstandene Partnerschaft den Vorteil, dass der FCK durch die abgenommenen Karten im Zuge der Lizenzierung durch die DFL die Liquidität erhöhen konnte. Die schätzungsweise 4.000 bis 5.000 Eintrittskarten, die Viagogo pro Spiel abnimmt, stellten im Zweitligaalltag kein Problem dar, weil das Stadion zu dieser Zeit eigentlich nie voll ausgelastet war.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Spruchband in der Westkurve" src="http://www.perspektive-fck.de/images/vianogo_2011-04-05.jpg" alt="Spruchband in der Westkurve" width="472" height="189" /></p>
<p>Die Probleme, dass keine günstigen Eintrittskarten mehr vorhanden waren, kamen erst mit dem sportlichen Erfolg. So kam es zu einer Ticketknappheit in den letzten beiden Spielen der Aufstiegssaison und in der aktuellen Erstligasaison. Es konnten also meist nur noch überteuerte Eintrittskarten beim oben genannten Anbieter erworben werden. Bei den beiden Spielen gegen die Bayern und den BVB konnten erst gar keine Eintrittskarten in den freien Verkauf gelangen. Das daraus resultierende Ergebnis war, dass sich beim Heimspiel gegen Frankfurt die gewaltbereite Fraktion der SGE-Fans teilweise auf der Süd- und Nordtribüne wieder fand.</p>
<p>Nicht nur gegen Frankfurt trat das Problem auf, denn durch den Verkauf von den Eintrittskarten in den 5er- und 4er-Blöcken durch Viagogo kommt es auch bei anderen Spielen zu einer starken Fanvermischung und gewalttätigen Auseinandersetzungen, wie man gegen Bayern und Frankfurt gut beobachten konnte.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt sind die überteuerten Preise beim dubiosen Zweitmarktanbieter. Es gibt zwar eine Vereinbarung zwischen Verein und Viagogo, dass der Kartenpreis nicht mehr als doppelt so viel wie der offizielle Verkaufspreis betragen darf, was aber nicht für private Verkäufe gilt. Ebenfalls kommt zu dem Kartenpreis noch eine satte Bearbeitungsgebühr und Versandkosten obendrauf. Deswegen kam es auch vor, dass zum Beispiel beim Heimspiel gegen Wolfsburg einige Eintrittskarten unter dem offiziellen Verkaufspreis angeboten wurden, man durch die Bearbeitungsgebühr und Versandkosten aber schlussendlich doch um einiges mehr bezahlte.</p>
<p>Auffällig ist auch, dass nie alle verfügbaren Karten auf einmal online gestellt werden. So will man garantieren, dass immer „günstige“ Tickets vorhanden sind und man sich die Eintrittskarten nicht von den teureren privaten Anbietern kaufen muss. Dies soll zu einer Regulierung des Schwarzmarkts führen, welche man aber auch über die Auktionsplattform eBay erreichen könnte. Die Weitergabe von Tickets bei eBay und Co. verbietet der FCK übrigens explizit in seinen Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen.</p>
<p>Für das möglicherweise entscheidende Heimspiel gegen Bremen standen bereits am 11. März 2011 über 4.500 Karten aus allen Kategorien und Stadionbereichen bei Viagogo zum Verkauf. Dies steht im Widerspruch zu vorgenannter Regelung, dass von dem Betreiber immer noch günstige Karten zurückgehalten werden &#8211; oder Viagogo hat für dieses Spiel ein noch größeres Kontingent. Viagogo bietet somit mehr als 4.500 Karten für das Bremen-Spiel an, während der FCK in seinem Online-Ticketshop „Leider keine Tickets verfügbar“ meldet. Das ist definitiv etwas, was nicht sein kann und nicht sein darf!</p>
<p>In der Bundesliga haben sich auch schon zwei Vereine, der HSV und Schalke, des Problems Viagogo angenommen. Beide haben eine eigene Kartenbörse ins Leben gerufen. Hier können Fans ihre Tickets zum Originalpreis verkaufen oder auch erwerben. Bei einem Kauf der Karte kommt lediglich eine im Verhältnis zum Kartenpreis akzeptable Bearbeitungsgebühr von 15% dazu. Ein weiterer Pluspunkt hierbei ist, dass die Tickets vom Verein vertrieben werden und auf Gültigkeit geprüft werden können.</p>
<p>Viele haben sicherlich auch schon bemerkt, dass häufig ca. eine Woche vor dem Spieltag wieder Karten im FCK-Ticketshop angeboten werden. Dies resultiert daraus, dass Viagogo die nicht verkauften Eintrittskarten wieder zum FCK zurückschicken kann.</p>
<p>Um der Abzocke zu entgehen, können wir Euch momentan nur die Kartenbörsen der bekannten Internet-Foren ans Herz legen. Hier könnt Ihr Eintrittskarten von Fans für Fans zu fairen Preisen erwerben.</p>
<p><em>(Der Artikel wurde gemeinsam mit dem Fanclub „Kerberos Kaiserslautern“ verfasst.)</em></p>
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