Archiv der Kategorie: Fanpolitik

Fandialog mit Innenminister Roger Lewentz

Was lange währt …

Am Dienstag, den 15. November 2016 findet um 18 Uhr ein Fandialog zwischen interessierten Fans aus Rheinland-Pfalz mit Politikern der SPD-Landtagsfraktion statt. Aktuell werden folgende Teilnehmer seitens der SPD angeführt:

  • Staatsminister Roger Lewentz
  • Martin Haller, Parl. Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion
  • Hans-Jürgen Noss, MdL, Vorsitzender des Arbeitskreises

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Überraschende Wende. Der 1. FCK sagt nun doch #BILDnotwelcome

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich dazu entschlossen nun doch nicht an der Badge-Aktion „Wir helfen“ teilzunehmen.

Die Kernaussage auf der Webseite des Vereins lautet:

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen mussten die Verantwortlichen des FCK feststellen, dass es in dieser Sache inzwischen leider nicht mehr um das Thema Hilfe für Flüchtlinge geht, sondern nur noch um die Haltung der Vereine zu einzelnen Medien. Daher hat sich der 1. FC Kaiserslautern nun entschlossen, nicht wie ursprünglich geplant mit dem entsprechenden Badge, sondern mit dem klassischen Logo des Partners Hermes aufzulaufen. Der FCK reagiert damit auf die Tatsache, dass durch die öffentliche Diskussion die eigentliche Botschaft in den Hintergrund gerückt ist.

Nachdem wir heute vormittag noch unserer Enttäuschung in einem Beitrag Ausdruck verliehen haben, freuen wir uns nun doch sehr über diesen Sinneswandel.

Wir danken den Verantwortlichen beim 1. FC Kaiserslautern für diese 180 Grad Drehung und freuen uns auf das Auswärtsspiel in München.

Vielen Dank!

Perspektive FCK enttäuscht über die Teilnahme des 1. FCK an der Aktion „Wir helfen“

Am 16. September 2015 forderte die Interessengemeinschaft „Unsere Kurve“ alle Bundesliga Vereine auf, an der Aktion „Wir helfen“ nicht teilzunehmen, da hierdurch von der BILD-Zeitung die Flüchtlingshilfe instrumentalisiert wird und sich die Redaktion der Zeitung hinter dem Deckmantel der Flüchtlingshilfe versteckt obwohl sie in den Wochen und Monaten zuvor heftig an der Schraube zur Eskalation gegen die Flüchtlinge gedreht hat.

Aktuell haben sechs Vereine angekündigt, das bisherige Badge des Premium-Partners Hermes nicht gegen das „Wir helfen“ Badge mit dem Logo der Bild-Zeitung auszutauschen. Die Zweitligavereine

  • FC St. Pauli
  • Union Berlin
  • 1. FC Nürnberg
  • SC Freiburg
  • VfL Bochum
  • MSV Duisburg

weigern sich, an der freiwilligen Aktion der DFL teilzunehmen. Der Zweitligist MSV Duisburg wird sogar in einem Sondertrikot auflaufen bei dem der Trikotsponsor auf seinen Werbeaufdruck verzichtet und stattdessen „Refugees welcome“ zu lesen sein wird.

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Brief von Klaus Knecht

Fussball - 1. FC Kaiserslautern - Jahreshauptversammlung 2012 1. FC KaiserslauternAuch wenn die Stellungnahme von Klaus Knecht (Direktor des Amtsgerichts Kaiserslautern im Ruhestand, Mitglied des Ehrenrats des 1. FCK bis 2011) erst gestern veröffentlicht wurde, hat er uns heute erneut einen Brief per Fax zukommen lassen. In einem Telefonat bat er darum, diesen ebenfalls zu veröffentlichen. Dieser Bitte kommen wir hiermit nach. Möglicherweise ergeben sich hierdurch neue Sichtweisen oder es werden Dinge ein wenig deutlicher, die bislang im Dunkeln lagen.
Das Original-Fax findet sich hier

Liebe Mitglieder, Freunde, Fans u. Unterstützer des 1. FCK,

zur Ehrenrettung des Satzungsausschusses muss ich einer weiteren Darstellung widersprechen, welche FCK-Verantwortliche verbreiten (z.B. Stefan Kuntz und Prof. Rombach in Interviews Nrn. 14 u. 16 „In Teufels Namen“) mit der Folge, dass Mitglieder des Ausschusses fälschlich in Misskredit gebracht werden.
In erster Linie geht es um den Vorwurf des Verstoßes gegen die Vertraulichkeit. Die Herren müssten doch wissen, dass die Mitgliederversammlung im vorletzten Jahr die Öffentlichkeit der Sitzungen des Satzungsausschusses mit großer Mehrheit beschlossen, das heißt eine eingeschränkte Öffentlichkeit nur für Mitglieder. Daran, an dieser Vorgabe, hält sich dieser Ausschuss. Wie kann ich bei dieser Sach- und Rechtslage „Vertraulichkeit“ postulieren und einfordern? Gelten Beschlüsse des höchsten Vereinsgremiums, der Mitgliederversammlung, nichts mehr? Die von allen Mitgliedern vereinbarte Vertraulichkeit (so Kuntz) konnte es gar nicht geben, weil sie gegen den Willen der Mehrheit der MV verstoßen haben würde u. an dieser „Geschäftsgrundlage“ (so Prof. Rombach) gibt es entgegen der Ansicht des Herrn Professors nichts zu ändern. Darüber hinaus halte ich es für gut und befruchtend, dass der Ausschuss für die Mitglieder, u. nur für diese; sonst ist ja niemand zugelassen – öffentlich tagt. Denn so können sich die interessierten Mitglieder des Vereins einen Eindruck von der Arbeitsweise u. der Qualität des Ausschusses verschaffen. Da es nichts Vertrauliches zu besprechen gab u. gibt u. die zugelassenen Zuschauer frei in ihrer Entscheidung sind, insbesondere nicht zum Schweigen „vergattert“ werden können, schadet es weder dem Verein noch den Verantwortlichen noch den Mitgliedern des S.Ausschusses, wenn Teilergebnisse, aber auch Auseinandersetzungen sachlicher, auch persönlicher Art an die Öffentlichkeit gelangen. Der Verein soll ja lebendig u. in seiner Vielfalt erscheinen u. nicht in „Vertraulichkeit“ Schweigen u. diplomatischen, die Mitglieder düpierenden Worthülsen ersticken.

Auch die Darstellung der Vereinsoberen Kuntz u. Prof. Rombach, „einige wenige Mitglieder“ (des Satzungsausschusses) hätten in der Jahreshauptversammlung „gegen ihre eigenen Beschlüsse argumentiert“ (Prof. Rombach), „entgegen der Absprache“ (so Stefan Kuntz in seinem Interview), stimmt nicht. Da wir uns hinsichtlich der Prozentzahl für die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht einigen konnten (die Mehrheit war für 5%, die Minderheit für 3%), habe ich seinerzeit vorgeschlagen, dies die Mitgliederversammlung entscheiden zu lassen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen u. in der MV praktiziert. Leider haben die Mitglieder keine Entscheidung für 3% oder 5% getroffen u. das Problem an den Ausschuss zuückverwiesen. Es kann daher nicht die Rede davon sein, einige Satzungsausschuss-Mitglieder hätten sich abredewidrig verhalten oder gar gegen ihre eigenen Beschlüsse votiert.

Stefan Kuntz denkt öffentlich über „Sinn u. Zweck eines solchen Gremiums“ (gemeint ist der Satzungsausschuss) nach (so in seinem Interview), „unter diesen Umständen“ (so Kuntz), Umstände die nicht der Realität entsprechen.

Ich frage mich auch, aber im Hinblick auf die mir unerklärliche Tendenz, den Satzungsausschuss zu diskreditieren u. ihm durch die Unterstellung „handwerklicher Fehler“ die Existenzsberechtigung zu entziehen.
Ich habe daraus die Konsequenz gezogen. Es war eine Frage der Ehre.

Gez. Klaus Knecht,
ehemaliges gewähltes Mitglied des Satzungsausschusses.

Soweit das Fax von Herrn Klaus Knecht.

Fandialog mit SPD-Innenpolitikern zum KSC Spiel

FCK_vs_KSC_2014-2015_Suedtribuene_02Vor und nach dem Südwest-Derby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, die wir als „Perspektive FCK e.V.“ grundsätzlich ablehnen. Gerade diese Auseinandersetzungen haben ein großes, mediales Interesse erzeugt, was sich voraussichtlich auch in den kommenden Plenarsitzungen des Landtags in Rheinland-Pfalz fortsetzen wird. Da man sich nach dem 1. Fandialog mit Mitgliedern des Innen- und Sportauausschusses der SPD-Landtagsfraktion im April dieses Jahres darauf verständigt hatte, bei besonderen Vorkommnissen möglichst zeitnah den Dialog zu suchen, kam es am vergangenen Freitag zu einem kurzfristig angesetzten Gespräch, bei dem neben einem Fanvertreter des 1. FCK, Vertretern der Perspektive FCK und „normalen Allesfahrern“ auf Seiten der Politiker neben Mitgliedern des Innenausschusses, des Sportausschusses der SPD Landtagsfraktion auch der Staatssekretär im Innenministerium Günter Kern und zwei Vertreter aus der Polizeiabteilung im Innenministerium teilnahmen.

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Vereinsmitglieder erfolgreich mit Protest gegen „Viagogo“ – 1. FCK beendet Partnerschaft mit umstrittenem Ticketanbieter

vianogo_2011-04-05Gute Nachrichten für alle Fans des 1.FC Kaiserslautern e.V.: Der 1.FCK hat die kürzlich ausgelaufene Zusammenarbeit mit der umstrittenen Internet-Ticketbörse „Viagogo“ beendet – und folgt damit einer Empfehlung der letztjährigen Mitgliederversammlung. Dort hatte sich die Mehrzahl der anwesenden Vereinsmitglieder für einen Antrag aus Reihen der Perspektive FCK und damit gegen eine Verlängerung des Vertrages ausgesprochen.
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Nun ist es amtlich – Vereinsrat des FCK lehnt Abteilung „Fans und fördernde Mitglieder“ ab

Bildschirmfoto 2014-05-21 um 13.15.15Nach mehr als zweijährigem Hin und Her zwischen Vereinsführung und der Perspektive FCK wurde bei einer Vereinsratssitzung am 29. April 2014 die Gründung der Abteilung „Fans und fördernde Mitglieder“ durch den Vereinsrat abgelehnt.

In dem Schreiben des Vereins, das heute eingegangen ist, heißt es:

„Einhellige Meinung war, dass nicht überzeugend vorgestellt werden konnte, welche Entlastungen und Vorteile eine Abteilung ‚Fans und fördernde Mitglieder‘ dem Verein bringen soll. Für die diversen Schwächen der Satzung gibt es einen Satzungsausschuss, der die Thematik ‚vorhandene Abteilung Gesamtfußball‘ neu ordnen kann und sollte.“

Somit ist der Kampf der Perspektive FCK für eine bessere Unterstützung der Mitglieder, auch der anderen Amateurabteilungen, verloren. Es ist bitter, dass man seitens der Vereinsführung und der vertretenen Abteilungsleiter offenbar die Notwendigkeit einer starken Mitgliedervertretung innerhalb des 1. FC Kaiserslautern e.V. nicht sieht. Natürlich ist mit dem Supporters Club des HSV ein oftmals negativ vorbesetztes Beispiel in den meisten Köpfen, wenn es um eine „Fanabteilung“ geht. Dass es auch andere Abteilungen gibt, die durchaus sinnvoll in den jeweiligen Verein integriert sind und eben nicht durch negative Schlagzeilen auffallen, geht in den meisten Fällen wohl unter. Gerade Vereine wie Arminia Bielefeld, Eintracht Frankfurt oder sogar der gerade aufgestiegene SV Darmstadt 98 besitzen Fanabteilungen, um die Mitglieder am Vereinsleben aktiv teilhaben zu lassen und enstprechend eine motivierte Mitgliederbasis zu besitzen.

„Gegenüber den fast 500 Mitgliedern, die einen Wechsel in die neu zu gründende Abteilung ‚Fans und fördernde Mitglieder‘ beantragt haben tut es uns leid, dass wir ihr Anliegen nicht deutlich genug vermitteln konnten“ sagte Jochen Grotepaß, Vorstandsmitglied der Perspektive FCK, nach der Entscheidung des Vereinsrats.

Die Perspektive FCK berät nun, wie es nun mit der Vertretung von 15.000-16.000 Mitgliedern weitergehen soll, die aktuell innerhalb des 1. FC Kaiserslautern e.V. keinen ordentlich gewählten Vertreter besitzen und somit ihre Stimme innerhalb des Vereinsrats nicht wahrnehmen können.

Die Präsentation, die anlässlich der Vereinsratssitzung vorbereitet wurde, kann hier angesehen werden: Zur Präsentation als PDF-Dokument

Unsere Kurve begrüßt Einschreiten der DFL im Fall RB Leipzig

Unsere KurveAm 1. Mai 2014 fand in Gelsenkirchen das 38. bundesweite Treffen der Interessengemeinschaft „Unsere Kurve“ statt. Themen waren unter anderem das Forschungsprojekt „SiKomFan“ zu dem sich Unsere Kurve klar gegen eine Mitarbeit ausgesprochen hat, der europäische Fankongress im Sommer und natürlich die Entwicklungen und Gespräche mit der DFL zum Thema „50+1“. In diesem Zusammenhang veröffentlichte „UK“ heute die folgende Pressemitteilung: Unsere Kurve begrüßt Einschreiten der DFL im Fall RB Leipzig weiterlesen

Der Fan als Sicherheitsrisiko?!

© Der Betze brennt
© Der Betze brennt

Am kommenden Wochenende steigt das Heimspiel unseres 1.FC Kaiserslautern e.V. gegen Dynamo Dresden. Für uns geht es wahrscheinlich noch um den Aufstieg und für Dynamo Dresden um den Überlebenskampf in Liga 2.

Überraschenderweise wurde der Vorverkauf für Fanclubs, Mitglieder und Dauerkarteninhaber durch den FCK erst sehr spät gestartet. Ein freier Vorverkauf findet offenbar überhaupt nicht statt. Wer einen Blick in den Ticketshop wirft, stellt jedoch sehr schnell fest, dass dieses Spiel noch nicht ausverkauft ist.

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ProFans und Unsere Kurve im Dialog mit der Politik

© RV-PrivatDer Minister für Inneres und Kommunales von Nordrhein-Westfalen und Vorsitzender der Innenministerkonferenz Ralf Jäger lud am 31. März 2014 VertreterInnen von ProFans und Unsere Kurve zu einem gemeinsamen Gespräch nach Düsseldorf. Da Herr Jäger seine Teilnahme am Fankongress absagen musste, nutzte er die Möglichkeit mit FanvertreterInnen ins Gespräch zu kommen.

„Die letzten Wochen und Monate boten Gesprächsstoff für beide Seiten!“, erläutert Daniel Nowara von Unsere Kurve die Notwendigkeit der Gespräche und ergänzte: „Bisher wurde immer viel über uns Fans geredet, endlich redet man auch mit uns!“. So wurden u.a. die Ereignisse der Spiele FC Schalke 04 gegen PAOK Saloniki, Arminia Bielefeld gegen Dynamo Dresden oder auch 1.FC Köln gegen FC Schalke 04 angesprochen.

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