Fan Demonstration zum Erhalt traditioneller Stadionnamen

Vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV e.V. fand in Kaiserslautern eine Demonstration unter dem Motto „traditionelle Stadionnamen erhalten“ statt.
Eine Besonderheit bei dieser Demonstration war die Tatsache, dass nicht nur die Anhänger des 1. FC Kaiserslautern e.V. an dieser teilnahmen, sondern sich Fans des FCK und des Hamburger SV gemeinsam der Thematik widmeten. Die Hamburger Fans, deren Stadion bis zum heutigen Tage drei Mal nach dem höchst bietenden Sponsor umbenannt wurde, nahmen dabei – in Anbetracht der Kurzfristigkeit der Planung – mit der zufrieden stellenden Zahl von rund 80 Leuten an der Demo teil.
Ihren Startpunkt hatte die Demo auf dem Willi-Brandt-Platz des Rathauses der Barbarossastadt, auf dem sich im Laufe der Zeit immer mehr Fans des FCK und des HSV einfanden.


Ein Blick auf die Demonstration
Ein Blick auf die Demonstration

Da es uns ein wichtiges Anliegen war, die Demonstration auch mit Inhalt zu füllen, wurde an die anwesenden Fans und später an die Passanten eine eigens für die Demo angefertigte Broschüre verteilt, in der sich ausgiebig mit der Geschichte des Fritz-Walter-Stadions und der Person Friedrich “Fritz” Walter auseinander gesetzt wird.

Beginnen sollte die Demonstration mit einer Kundgebung, bei der Vertreter aus beiden Fanszenen jeweils klar Stellung zum Motto der Demo bezogen, traditionellen Stadionnamen zu erhalten bzw. zurückzufordern.
So betonte in der Eröffnungsrede ein Vertreter der Lautrer Fanszene: „Dabei ist es doch gerade die Legende der traditionellen Stadionnamen, die deren Mythos ausmacht und die mit keinem Geld der Welt zu bezahlen ist. Tradition schafft Identifikation, und aus Identifikation entsteht Treue und Vereinsliebe: Ein Gut, welches man sich nicht einfach erkaufen kann, aber auf das stets Verlass ist!“, während uns von HSV Seite ans Herz gelegt wurde, „den Arsch hochzubekommen“ und zu der Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern e.V. zu erscheinen, denn ohne unsere Zustimmung kann der in der Satzung verankerte Name des Stadions schließlich nicht geändert werden!
Nach den mit viel Applaus bedachten Reden ging es für die rund 500 Fans aus Hamburg und Kaiserslautern hinter den „Fritz Walter Stadion“ und „Traditionsverein“ Bannern durch die Innenstand in Richtung des Elf-Freunde-Kreisels am Fuße des Betzenbergs.
Lautstark schlängelte sich der Demozug durch die engen Straßen Kaiserslauterns und forderte dabei entschlossen und kreativ den Erhalt des Namens „Fritz-Walter-Stadion“, sowie die Rückbenennung des Hamburger Stadions in „Volksparkstadion“. Doch auch andere Themen wie beispielsweise “Den Erhalt der Fankultur” wurden während dem Demonstrationszug aufgegriffen. Erwähnenswert an dieser Stelle ist, dass sich während dem Marsch durch die Innenstadt viele weitere Fans dem Marsch anschlossen und auch viele interessierte Bürger dem Marsch ihre Aufmerksamkeit widmeten. Ein Zeichen, dass wir mit unseren Forderungen nicht alleine sind!
Nach dem rund 45 Minuten dauernden Marsch erreichte die Demo den 11-Freunde-Kreisel, wo sich viele hunderte Fans beider Lager aufhielten und sich mit den lautstarken Forderungen der Fans beider Vereine solidarisierten und selbst in die Gesänge einstimmten. Nach einer kurzen Abschlussrede wurde die Demo offiziell beendet und die Fans beider Lager gingen zufrieden mit einigen letzten Gesängen ihrer Wege in Richtung des Fritz-Walter-Stadions.

Auch im Verlauf des Spieles solidarisierten sich je beide Fanlager mit Spruchbändern, Sprechchören und spendeten gegenseitigen Applaus. Eine gelungene Geste, die wie schon beim Heimspiel gegen Dortmund in großen Teilen des Stadions auf Gegenliebe und laute Zustimmung stieß.
Während der gesamten Demonstration kam es zu keinerlei Zwischenfällen, ganz im Gegenteil – Es wurde sich intensiv ausgetauscht und somit ein Leitspruch der Demo eindrucksvoll gelebt:
Solidarität ist eine Waffe – sind wir uns ihrer bewusst!

Im Rückblick sind wir sehr zufrieden mit der Demonstration. In Anbetracht der geringen Vorlaufzeit für die Mobilisierung war die Zahl der Teilnehmer äußerst zufriedenstellend und auch des mediale Echo war sehr positiv.

In diesem Sinne: Für immer Fritz-Walter-Stadion, für immer Volkspark in Hamburg!

Glückwunsch an die gewählten Fanvertreter!

Die Perspektive FCK wünscht den 4 gewählten Fanvertretern viel Erfolg in ihrem Amt. Es freut uns natürlich ganz besonders, dass auch Mitglieder der Perspektive FCK den Sprung in die neue Fanvertretung geschafft haben. Dadurch können neben den wichtigen fanrelavanten Themen auch die Interessen und Wünsche der FCK Mitglieder näher an die Vereinsführung herangetragen werden. Viel Glück Jungs!

Die neuen Fanvertreter

‚Perspektive FCK‘ übergibt Mitgliederkonzept

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage unseres Vereins machten wir – die Perspektive-FCK – uns mehrere Gedanken wie man diese Missstände mit möglichst geringem Aufwand verändern könnte.
Hierbei stießen wir relativ schnell auf das (nicht wirklich vorhandene) Mitgliederkonzept des
1.FC Kaiserslautern e.V.

Um einen Vergleich zu nennen, welcher von der Führung unseres Vereins in letzter Zeit relativ häufig gewählt wurde, sahen wir uns die Zahlen der Borussia aus Mönchengladbach etwas genauer an. Hier fiel uns direkt der enorme Unterschied von 27.500 Mitgliedern ins Auge(1.FC Kaiserslautern: 15,000 – Borussia Mönchengladbach 42,500), was bei einem Mitgliedsbeitrag von 60€ pro Jahr, Mehreinnahmen von 1,65 Mil. € ergeben würde.

Um auf eine vergleichbare Mitgliederzahl zu kommen erarbeiteten wir ein mehrseitiges Konzept, welches den entsprechenden Gremien im Verein bereits vorliegt. Hierbei achteten wir besonders darauf, wie man den potentiellen Mitgliedern eine Mitgliedschaft schmackhaft machen kann, ohne dem Verein unnötig Mehrkosten zu erwirtschaften.

Wichtig hierbei ist, dass die aus den Rabatten verlorenen Gewinne, durch den Anstieg der Mitgliederzahl und den damit erwirtschafteten Mitgliedseinnahmen um ein weites übertroffen wird.

Im Folgenden sind die daraus resultierenden Punkte stichwortartig aufgelistet:

Normales Mitglied

Bevorzugter Erwerb bei Tageskarten
Preisnachlass bei Dauerkarten
Fanartikelsortiment für Mitglieder
Preisnachlass auf Amateurspiele
Preisnachlass bei Testspielen
Rabatt im Stadionfanshop am Spieltag
Rabatt bei Stadionführung
Sondertrikots (siehe Augsburg-Spiel)

Beitrag: 60 EUR im Jahr Erwachsene

Plus Mitglied

Bevorzugter Erwerb bei Tageskarten
Preisnachlass bei Dauerkarten
Fanartikelsortiment für Mitglieder
Freier Eintritt bei Amateurspielen
Preisnachlass bei Testspielen
Rabatt im Stadionfanshop
Rabatt bei Stadionführung
Sondertrikots (siehe Augsburgspiel)
Ermäßigter Topzuschlag und/oder Wegfall der VVK Gebühr bei Heimspielen
Hinrunden/Rückrunden VVK Recht für Heimspiele
Treffen mit Trainer u. Spielern 1x Jahr
Exklusive Verlosungen
% in der Gastronomie
Geburtstagsgeschenk

Beitrag: 120 EUR im Jahr Erwachsene

Wir haben uns bewusst für die Einführung eines zweischichtigen Mitgliedersystems entschieden. In der FCK Familie gibt es genug Menschen, die dazu bereit sind einen höheren Mitgliedsbeitrag zu zahlen, wenn sie dafür im Gegenzug ein paar Vorteile mehr genießen dürfen. Dass diese Form der Mitgliedschaft eine Satzungsänderung erforderlich macht, ist uns bewusst. Dies sollte aber kein allzu großes Hindernis darstellen, da diese Mitgliedschaft zum Wohle des Vereins und der Mitglieder ist. Eine Unterteilung der Mitglieder in „arm“ oder „reich“ ist dadurch keinesfalls beabsichtigt. Die ausgearbeiteten Vorteile der normalen Mitgliedschaft werden lediglich um ein paar exklusive Zusätze und höhere Rabattstufen erweitert. Das Stimmrecht aller Mitglieder bleibt selbstverständlich unabhängig der Mitgliedsstufe unangetastet, da dies das Fundament eines demokratisch aufgebauten Vereins darstellt. Durch die Plus Mitgliedschaft werden lediglich materielle Vorteile verbessert.

Perspektive-FCK
Im November 2010

Kurzer Rückblick über Fritz Walter und das Stadion am Betzenberg

Wir schreiben das Jahr 1920. Ein Fußballspieler namens Fritz Walter erblickt gerade das Licht der Welt und der Sportplatz am Betzenberg wird mit einem Spiel gegen den amtierenden Rheinkreismeister FC Pfalz Ludwigshafen vor 3500 Zuschauern eröffnet. In den darauf folgenden Jahren erlebten der Fußballer und der Sportplatz viele Höhen und Tiefen in ihrer Geschichte und es war schon früh abzusehen, dass irgendwann das eine zum dem anderen führt! Der kleine Sandplatz am Betzenberg entwickelte sich in den darauf folgenden Jahren Schritt für Schritt weiter.

Es entstand eine Rasenspielfläche, erste Holztribünen wurden gebaut und durch einen Orkan wieder zerstört bis schließlich die ersten Stehränge und Tribünen aus Beton entstanden. Auch der junge Fritz Walter entwickelte sich in den vergangen Jahren und so war es 17 Jahre nach seiner Geburt soweit. Der spätere Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft stürmte zum ersten Mal wortwörtlich den Sportpark Betzenberg und erzielte vier Jahre später gleich drei Tore bei seinem Debüt im Nationalteam. Nach dem 2. Weltkrieg und der vorübergehenden Beschlagnahmung der Franzosen wurde der „Betze“ von den Vereinsmitgliedern wieder hergerichtet. Hier war schon zur damaligen Zeit die tiefe Verbundenheit der Vereinsmitglieder mit ihrem Stadion zu erkennen. Kurze Zeit später feiert .Der 1.FC Kaiserslautern zusammen mit Fritz Walter zwei Deutsche Meisterschaften und die Bundesrepublik erlebt das „Wunder von Bern“. Fünf Jahre nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft beendet Fritz Walter seine beeindruckende Fußballkarriere und wird bis zum heutigen Tag als eine der wichtigsten Personen der BRD in die Geschichtsbücher eingehen. Die Stadt Kaiserslautern, der Verein und die Fans sind stolz auf ihren Fritz, der seinem Verein immer treu blieb und einige lukrative Angebote der Konkurrenten außer Acht ließ, um sein geliebtes FCK-Trikot zu tragen!

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T-Shirt Aktion: „Stadionnamen erhalten – Tradition bewahren“ wird fortgesetzt!

In der Saison 2010/2011 treffen wir uns dann alle wieder auf dem Betzenberg zum 1.Heimspiel in Liga 1, so viel steht fest!
Ob wir dieses Spiel allerdings weiterhin im „Fritz-Walter-Stadion“ verfolgen werden, im „Fritz-Walter-Stadion im XY Sponsorenpark“ oder gar in der „XYZ Arena“ steht dagegen in den Sternen. Einem Teil der Fanszene ist dies egal, anderen wiederum nicht. Hier hat jeder seine persönliche Meinung, welche er vertritt!

Wir möchten deshalb der Vereinsführung und den potentiellen Sponsoren ein Zeichen setzen, sich für eine vernünftige Lösung bei der Vermarktung des Stadionnamens einzusetzen, um den Namen genauso wie er jetzt ist zu erhalten. Aus diesem Grund laden wir alle interessierten Fans am letzten Spieltag gegen Augsburg zu einem gemeinsamen Bannermarsch unter dem Motto: „Stadionname erhalten – Tradition bewahren“ ein.

Da die Aktion mit den roten Shirts beim Spiel in Koblenz super gelaufen ist und wir sehr viel positives Feedback erhalten haben, wird es an diesem Tag noch einmal die Möglichkeit geben die restlichen Exemplare zu erwerben. Die Shirts gibt es ab 11 Uhr für 5 EUR pro Stück in den Größen S-XXL auf dem Bahnhofsvorplatz vor der Fankneipe „Zum 12.Mann“. Sobald alle versorgt sind, geht es dann in einheitlichem Look von dort aus gemeinsam Richtung Stadion!

Kommt vorbei, egal ob alleine mit Freunden oder mit dem kompletten Fanclub. Malt Transparente und Plakate, setzt ein Zeichen und lasst uns gemeinsam die Saison 2009/2010 mit einem gemütlichen Marsch an unser Fritz-Walter-Stadion ausklingen!

Erhalt des Stadionnamens!

Erhalt des Stadionnamens!

Die Saison 2009/2010 neigt sich dem Ende zu. Wir spielen wieder 1.Liga! Endlich!
Durch den Ligawechsel wird der 1.FCK auch wirtschaftlich gesehen wieder interessanter. Aktuelle Sponsoren sind wieder bereit in unseren Verein zu investieren und neue Partner können dazu gewonnen werden. Dies ist für unseren finanziell angeschlagenen Club natürlich von immenser Bedeutung, nur so ist ein längerfristiges überleben im heutigen Fußballgeschäft überhaupt möglich. Dass dabei eine Vermarktung des Stadionnamens auf Deutschlands höchstem Fußballberg nicht außer Acht gelassen wird, ist natürlich legitim.

Erste Gespräche mit potentiellen Sponsoren wurden von Vereinsseite aus schon geführt. Eine Umbenennung des Fritz-Walter-Stadions könnte also schon in der Sommerpause zur Realität werden. Dies würde im schlimmsten Falle also bedeuten, dass die roten Teufel bereits in ein paar Monaten in der „XYArena“ ihre Heimspiele austragen. Hierbei gilt es natürlich zu hinterfragen, welcher Sponsor dafür verantwortlich sein möchte Fritz Walter aus dem Stadionnamen zu verbannen?

Eine elegantere Lösung wäre natürlich die Einbindung des Stadionnamens in einen Firmennamen
(z.B. „Fritz-Walter-Stadion im DVAG Park“). Mit dieser Kompromisslösung könnte man auf den ersten Blick mit Sicherheit leben. Der Stadionname wird beibehalten und die neue Einnahmequelle in Anspruch genommen. Wenn man diese Möglichkeit genauer betrachtet, hätten wir Fans sicherlich keinen Grund mehr zu meckern, da der ursprüngliche Name erhalten werden konnte. Allerdings würde hier mit dem Namen eines Ausnahmesportlers indirekt Werbung für ein Wirtschaftsunternehmen gemacht.

Die zufriedenstellendste Option wäre mit Sicherheit ein Sponsor, der den Stadionnamen so belässt wie er ist und dieses Konzept für seine Marketingstrategie nutzt.
Die Zeiten großer Stadionnamensvermarktungen sind in unseren Augen vorbei.
In der heutigen Zeit, wo fast jeder Bundesligist eine solche Vermarktung vollzogen hat und der Zuschauer gar nicht mehr weiß, wie die Stadien der einzelnen Vereine eigentlich genau bezeichnet werden und wessen Namen sie gerade tragen, wäre aus unserer Sicht der Erhalt des Namens Fritz-Walter-Stadion eine viel werbewirksamere Kampagne.

Hinter solchen Entscheidungen stecken allerdings noch viele weitere wichtige Faktoren und die dafür verantwortlichen Gremien werden mit Sicherheit versuchen eine für alle Seiten hinnehmbare Lösung zu finden. Wir Fans werden im Endeffekt sowieso wenig Einfluss auf das Resultat dieser Verhandlungen nehmen können, gerade weil hier auch jeder FCK Anhänger andere Ansichten zu diesem sensiblen Thema hat.

Allerdings haben wir die Möglichkeit und das Recht unsere Meinung zu diesem Thema kund zu tun und uns für eine hinnehmbare Kompromisslösung einzusetzen, damit ein Stück Tradition mit dem Stadionname auf dem Betzenberg erhalten bleibt!

Wer sich ebenfalls für den Erhalt des Stadionnamens einsetzen möchte, ist recht herzlich zu einem gemeinsamen Marsch ans Stadion beim letzten Heimspiel gegen den FC Augsburg eingeladen.
Treffpunkt wird an diesem Tag der Bahnhofsvorplatz sein. Von dort aus, geht es dann gemeinsam in einheitlichen Shirts Richtung Stadion. Die Shirts mit dem Motto: „Stadionname erhalten – Tradition bewahren“ können bei den nächsten Partien zum Selbstkostenpreis bei uns erworben werden.

Wir über uns

Was ist die Perspektive FCK?
Bei der Perspektive FCK handelt es sich um einen Zusammenschluss von Vereinsmitgliedern des 1. FC Kaiserslautern e.V.

Ziele der Perspektive FCK:
Wir gründeten die Perspektive FCK im Jahr 2009. Seitdem bieten wir interessierten Vereinsmitgliedern die Möglichkeit, sich aktiv in das Vereinsleben des 1. FC Kaiserslautern e.V. einzubringen. Da es, bis auf die Jahreshauptversammlung, keine Anlaufstelle für Vereinsmitglieder gab, war dies ein logischer und wichtiger Schritt um sich untereinander auszutauschen und seine Ideen, Wünsche und Anliegen in konstruktiver Weise an die Vereinsführung heranzutragen. Die Perspektive FCK zeigt dabei keine oppositionellen Strukturen. Wir beobachten die Arbeit des Vorstandes und des Aufsichtsrates, greifen den Instanzen mit ausgearbeiteten Konzepten unter die Arme, bringen unsere Ideen im Verein ein und sprechen auf der anderen Seite aber auch kritische Dinge direkt an.

Auszug aus den bisherigen Aktionen der Perspektive FCK

2010 Vermarktung des Stadionnamens:
Als im April 2010 die Spekulationen aufkamen, den Stadionnamen „Fritz-Walter-Stadion“ zu vermarkten, bekundeten wir unseren Unmut zu dieser Thematik. Gemeinsam mit einigen Vereinsmitgliedern verfassten wir einen Brief an den Vereinsvorstand und den Vorstand des damaligen Hauptsponsors mit verschiedenen Lösungsmöglichkeiten zu diesem Thema. Mittels Spruchbändern, T-Shirts, Demonstrationen und Infoflyern kämpften wir zudem für den Erhalt des Stadionnamens. Fans anderer Bundesligavereine schlossen sich ohne unser Zutun der damaligen Aktion an und machten damit deutlich, welchen Stellenwert der Name Fritz-Walter in der gesamten Republik eingenommen hat. Bei der Jahreshauptversammlung 2011 verkündete Stefan Kuntz vor den Vereinsmitgliedern, dass der Stadionname nicht vermarktet wird.

2011 Mitgliederkonzept:
Dass man durch die Vermarktung des Stadionnamens neue Geldquellen generieren kann, welche der Verein dringend benötigt, ist uns natürlich bewusst. Allerdings ist es für uns unverständlich, warum man nicht zuerst die vorhandenen Einnahmemöglichkeiten des Vereins ausschöpft, bevor man Sponsoren die Namensrechte des Stadions überlässt. Die Mitgliederzahlen des 1. FC Kaiserslautern e.V. stagnieren seit Jahren. Vor der Saison 2011/2012 gehörten dem 1.FCK lediglich ca. 15.000 Mitglieder an. An dieser Stelle galt es für uns den Hebel anzusetzen, da das Potential an Vereinsmitgliedern bei unserem Verein bei weitem höher ist. Gemeinsam erarbeiteten wir ein mehrseitiges Mitgliederkonzept und reichten es beim Vorstand und Aufsichtsrat zur Prüfung ein. Die Vereinsführung zeigte sich gesprächsbereit und wir erörterten im konstruktiven Dialog das Konzept. Zu Beginn der Saison 2011/2012 setzte der Verein dann auch den ersten Punkt aus diesem Konzept, ein Kartenvorkaufsrecht für Vereinsmitglieder um und die Mitgliederzahl stieg auf ca. 17.500. Nun muss die Attraktivität der Vereinsmitgliedschaft noch intensiver ausgebaut werden, damit sich die Mitgliederzahlen unseres Vereins weiter erhöhen.

2012 Fanabteilung:
Da der Aufgabenbereich der Vereinsführung sehr weiträumig ist, bleibt nicht immer die Zeit, sich mit Fan- und Mitgliederrelevanten Themen auseinander zu setzen. Oftmals werden die Belange der Fans und Mitglieder hinten angestellt oder geraten aufgrund von Zeitdruck ins stocken. Dabei entsteht sehr schnell der Eindruck, dass die Interessen der FCK Fans vernachlässigt oder nicht richtig wahrgenommen werden. Hier schafft eine eigene Fanabteilung innerhalb des Vereins Abhilfe. Die Beispiele aus Hamburg, Dortmund oder Frankfurt zeigen auf, welche positiven Auswirkungen eine eigene Fanabteilung auf den Verein hat. Den entsprechenden Antrag zur Gründung einer eigenen Fanabteilung haben wir beim Verein eingereicht, nun liegt die Entscheidung zur Abteilungsgründung beim Vereinsrat.

Welche Aktionen sind derzeit für die Zukunft geplant?
Umsetzung der Fanabteilung innerhalb des Vereins, Erhöhung der Mitgliederzahl des 1. FC Kaiserlautern e.V., Erhaltung der 50+1 Regelung, Stadionnutzungskonzept, Überarbeitung der Vereinssatzung, Aufbau des Museums, Mitarbeit in der Interessenvertretung „Unsere Kurve“ (www.unserekurve.de)

Wer kann Mitglied in der Perspektive FCK werden?
Jedes Vereinsmitglied des 1. FC Kaiserslautern e.V. kann sich bei der Perspektive FCK anmelden und aktiv ins Geschehen eingreifen. Dabei sind wir besonders stolz, dass ein Perspektive Mitglied im Jahr 2012 den Sprung in den Aufsichtsrat des 1. FCK geschafft hat. Zudem sind 3 von 4 aktuellen Fanvertretern Mitglied in der Perspektive FCK.

Ist die Mitgliedschaft in der Perspektive FCK kostenlos und wie melde ich mich an?
Derzeit erheben wir einen Jahresbeitrag von 10 EUR pro Mitglied um die anfallenden Kosten zu decken und Fan/Mitgliederrelevante Aktionen zu unterstützen. Anmeldeformulare findet ihr auf unserer Homepage: www.perspektive-fck.de oder im Stadion am Infostand der Fangruppierung „Pfalz Inferno“ vor Block 6 in der Westkurve. Die Kommunikation innerhalb der Gruppe findet überwiegend über ein Forum statt, für das ihr nach der Anmeldung freigeschaltet werdet. In regelmäßigen Abständen könnt ihr außerdem an Mitgliedertreffen in Kaiserslautern und Umgebung teilnehmen.

Bei Fragen, Anregungen oder für weitere Infos könnt Ihr euch gerne an die E-Mailadresse info@perspektive-fck.de wenden.

Perspektive FCK

Hallo FCK Gemeinde,

wir Fans haben einen Informations-/Arbeitskreis namens „Perspektive FCK“ gebildet, in dem jeder FCK-Fan, der Vereinsmitglied ist, die Möglichkeit hat, sich anzumelden.

Habt ihr großes Interesse was rundum den FCK passiert und nicht nur auf dem Rasen stattfindet aber keine Gleichgesinnten, mit denen ihr regelmäßig über Themen diskutieren könnt, die auch außerhalb der 90 Minuten Fußball wichtig sind?

Einer einzelnen Person wird in den meisten Fällen kein Gehör geschenkt und die zahlreichen Fanclubs sind oft viel zu verschlossen oder setzen andere Prioritäten. Meist bleibt einem da nur der Weg an die Stammtische der Region, um dann mit Leuten, die weit weg vom Geschehen sind oder eure Meinung nicht teilen, Diskussionen über den FCK zu führen.

So etwas muss nicht sein, das hat keine Perspektive!

Wir möchten euch die Möglichkeit geben, mit Fans, die regelmäßig die Spiele besuchen und das Geschehen rund um den FCK beobachten, zu diskutieren und etwas zu bewegen.

Einige von euch fragen sich zum Beispiel bestimmt, was es eigentlich mit der 50+1 Regelung auf sich hat, ob der Name: Fritz-Walter-Stadion unbedingt vermarktet werden muss, warum der Handel mit billig kopierten Schals rund um das Stadion allen Fans und vor allem dem Verein schadet oder wie eine Mitgliederversammlung des 1. FCK genauer abläuft.

Bei der „Perspektive FCK“ sind euch keine Grenzen gesetzt und ihr habt die Möglichkeit, die Themen einzubringen, die euch am Herzen liegen.

Gute und hilfreiche Ideen können zum Beispiel zu Papier gebracht und dem Verein vorgelegt werden. Davon haben beide Seiten etwas, denn den Fans wird Gehör geschenkt und der Verein profitiert von der ein oder anderen guten Idee.

So etwas hat Zukunft, genauer gesagt Perspektive!

Gemeinsam statt einsam!

Du bist Vereinsmitglied beim FCK und hast Interesse gemeinsam mit anderen FCK Fans über vereinspolitische Themen zu diskutieren und deine eigenen Ideen zu diesem Thema einzubringen?
Dann schau doch mal zum gegenseitigen Kennenlernen bei uns am Stand vorbei. Gegen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 10 EUR kannst du ein Teil der „Perspektive FCK“ sein. Den Mitgliedsausweis sowie weitere Infos gibt es am Stand der Perspektive FCK zwischen Block 6 und 7 neben dem Fanprojekt-Wagen.

Bei Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung!

Interessengemeinschaft von Mitgliedern des 1. FC Kaiserslautern